Prof. Dr. Stefan Kooths

Direktor

Themen: Konjunktur, Wirtschafts- & Finanzkrisen, Europäische Union & Euro, Wachstum, Geldpolitik

Prof. Dr. Stefan Kooths - Kiel Institute

Informationen

Stefan Kooths, Jahrgang 1969, ist Direktor des Forschungszentrums Konjunktur und Wachstum im Institut für Weltwirtschaft. Nach dem Volkswirtschaftsstudium und anschließender Promotion an der Universität Münster war er dort zunächst mehrere Jahre in Forschung und Lehre tätig, zuletzt als Geschäftsführer des Muenster Institute for Computational Economics. 2005 wechselte er in die angewandte Wirtschaftsforschung und wurde Forschungsleiter in der Konjunkturabteilung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Seit 2010 arbeitet er für das IfW, zunächst als Repräsentant in Berlin und als Verantwortlicher für die Analyse der deutschen Konjunktur. 2014 übernahm er die Leitung des Prognosezentrums, das 2020 im Forschungszentrum Konjunktur und Wachstum aufging.

Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen neben der Konjunkturforschung vor allem Fragen des Geld- und Währungswesens, der internationalen Wirtschaftsbeziehungen sowie der Ordnungsökonomik. Er vertritt ein koordinations- und prozessorientiertes Paradigma zur Analyse ökonomischer Phänomene, das gesamtwirtschaftliche Fehlentwicklungen primär als Symptom gestörter Koordinationsmechanismen versteht, die in systemischer Weise weite Teile des Wirtschaftsgeschehens durchdringen.

Von 2013 bis 2020 war er Professor für Volkswirtschaftslehre an der University of Applied Sciences Europe (Campus Berlin), seit 2020 lehrt er an der BSP Business School Berlin. Er ist Vorsitzender der Friedrich August v. Hayek-Gesellschaft, Mitglied der Mont Pèlerin Society und gehört dem Präsidium  des Internationalen Wirtschaftssenats (IWS) an. Er sitzt im Kuratorium des Prometheus-Instituts (Berlin) und im Akademischen Beirat des Liberalen Instituts (Zürich).

Vergangene Veranstaltungen

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Stefan Kooths

@StefanKooths
01.08.2021

@thinkBTO Das leuchtet mir nicht ein. Die Konsummöglichkeiten steigen im Zuge der Klimapolitik in der kurzen Frist nicht (jedenfalls nicht im Aggregat), im Gegenteil. Man mag das Unterfangen für verfehlt halten, aber dann wären es Fehlinvestitionen und damit etwas anderes als Konsum.

Stefan Kooths

@StefanKooths
01.08.2021

@chris_breu @aloa5 Nein, darum geht es mir nicht. Sondern darum, dass man - anders als bei akkumulativen Investitionen - nicht irrtümlich davon ausgeht, dass das höhere Investitionsvolumen sich in absehbarer Zeit im Produktionspotenzial niederschlägt. Ganz nüchtern. Rein fachlich. Ohne Agenda.