Kiel Institute Summer School

Die „Big Data“-Revolution beeinflusst Unternehmen und Wirtschaftspolitik rund um den Globus und wird auch auf die wirtschaftswissenschaftliche Forschung einen tiefgreifenden Einfluss haben.  Umfassende Datensätze, die von Regierungen oder im privaten Sektor gesammelt werden, eröffnen zusammen mit den raschen Fortschritten bei der Rechenleistung viele neue Möglichkeiten zur Analyse ökonomischer Aktivität. Bislang steckt dieser Forschungszweig allerdings noch in den Kinderschuhen. Wie können Ökonomen die Möglichkeiten von „Big Data“ in vollem Umfang nutzen? Was sind die vielversprechendsten Methoden und Anwendungen?

Die diesjährige Summer School lädt Forscherinnen und Forscher ein, die schon mit „Big Data“ arbeiten und führend sind bei der Anwendung von maschinellem Lernen in Volkswirtschaftslehre und Finanzwesen. Die diesjährige Summer Scholl verfolgt damit zwei Ziele: Erstens, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die aktuellen Methoden der Big Data-Analyse und des maschinellen Lernens kennenlernen und, zweitens, sollen sie verstehen, wie diese Methoden auf wichtige ökonomische Fragen angewendet werden können.

Im Einzelnen werden die Referenten lehren:

  • Wie die jüngsten Fortschritte in „Nowcasting“ bei der Echtzeitmessung der Inflation und anderer gesamtwirtschaftlicher Variablen helfen.
  • Wie Textanalyse helfen kann, die Geldpolitik und ihre makroökonomischen Auswirkungen zu erklären.
  • Wie die Analyse von Facebook-Daten und anderen sozialen Netzwerken helfen kann, den Wohnungsmarkt und die Kreditaufnahme privater Haushalte zu verstehen.
  • Wie raumbezogene Daten genutzt werden können, um den Anstieg des BIP und der weltweiten wirtschaftlichen Aktivität zu messen.
  • Wie Twitter-Daten genutzt werden können um internationale Handelsströme zu untersuchen.

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