Medieninformation

Global Solutions Initiative für G20-Beratung gegründet

29.05.2017

Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel will seine Politikberatung für die G20 über das Jahr 2017 hinaus verstetigen. Dafür hat es die Gründung einer „Global Solutions Initiative“ angestoßen mit dem Ziel, internationale Forschungs­institute und Think Tanks für die Beratung der 20 größten Industrie- und Schwellenländer zu vernetzen. Kern der Initiative ist das Council of Global Problem-Solving (CGP), ein Zusammenschluss führender Forschungs- und Beratungseinrichtungen, die sich mit Fragen der G20 befassen.

Das Council hat auf seiner heutigen Sitzung während des Gipfeltreffens der G20-Think Tanks (T20) in Berlin über die Gründung der „Global Solutions Initiative“ (GSI) entschieden. Das Sekretariat der Initiative wird an der Hertie School of Governance in Berlin angesiedelt sein, um die Nähe zu politischen Entscheidungsträgern sicherzustellen. Ziel der Initiative ist es, die wissenschaftliche Beratung der G20 zu bündeln, zu verstetigen und mit dem im Council versammelten Sachverstand zu vernetzen.

„Mit der GSI schaffen wir eine neue Struktur, um die Einbeziehung wissenschaftlicher Expertise in den G20-Prozess viel besser zu untermauern. Wir freuen uns sehr, dass diese wichtige Entscheidung während des deutschen G20-Vorsitzes gefallen ist. Mit der Hertie School haben wir einen Partner gewonnen, der die GSI inhaltlich bereichern sowie organisatorisch zu einem stabilen Koordinationszentrum der weltweiten Aktivitäten hier in Berlin beitragen wird“, erläutert Dennis J. Snower, IfW-Präsident, das Vorhaben. Snower koordiniert als Co-Chair des Think 20-Prozesses die wissenschaftliche Begleitung der G20 durch Think Tanks während des diesjährigen deutschen Vorsitzes. Er hat die Gründung des CGP und die darauf aufbauende Global Solutions Initiative angestoßen.

Helmut K. Anheier, Präsident der Hertie School of Governance: „Gemeinsam mit dem IfW Kiel, Brookings, der OECD und weiteren weltweit führenden Forschungseinrichtungen im G20-Prozess zusammenzuarbeiten, ist für unsere Hochschule ein bedeutender Schritt. Zudem entspricht es dem anwendungsorientierten und internationalen Ansatz der Hertie School, dass mit der GSI eine Plattform geschaffen wird, die dem Austausch von Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft auf der G20-Ebene beiträgt.“

Mehr Informationen zur Global Solutions Initiative finden Sie hier. Das GSI-Sekretariat soll 2018 seine Arbeit aufnehmen.

Über Arbeit und Mitglieder des Council of Problem Problem-Solving erfahren Sie hier mehr.

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