Bernhard-Harms-Prize

Bernhard Harms Preis

Alle zwei Jahre verleiht der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft den mit 25.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis.

Alle zwei Jahre verleiht der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft den mit 25.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis. Er geht an eine Persönlichkeit, die sich durch hervorragende Leistungen auf dem Gebiet weltwirtschaftlicher Forschung ausgezeichnet oder durch ihre Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis einen herausragenden Beitrag zur Förderung weltwirtschaftlicher Beziehungen geleistet hat.

Der Preis wird auf Beschluss des Preiskuratoriums der Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Weltwirtschaft vergeben. Er trägt den Namen des Institutsgründers und wird in einer akademischen Feierstunde überreicht. Die auf dieser Veranstaltung gehaltene "Bernhard-Harms-Vorlesung" wird seit einigen Jahren in der Zeitschrift "Review of World Economics / Weltwirtschaftliches Archiv" veröffentlicht.

Der Bernhard-Harms-Preis wurde erstmals 1964 zum 50jährigen Bestehen des Instituts für Weltwirtschaft verliehen.


Dennis J. Snower & Mark Melitz

Bernhard-Harms-Preis 2016 des IfW an Marc Melitz

Der Bernhard-Harms-Preis 2016 des Instituts für Weltwirtschaft wurde in einer Feierstunde am 7. Dezember an Professor Mark Melitz von der Harvard University verliehen.

„Mit Marc Melitz wird ein Ökonom geehrt, der sich um die Erforschung weltwirtschaftlicher Zusammenhänge und des weltwirtschaftlichen Miteinanders in hohem Maße verdient gemacht hat“, sagte Institutspräsident Prof. Dennis J. Snower in seiner Laudatio auf den Preisträger.

„Dank seiner Arbeiten verstehen wir heute, wann Unternehmen nur im eigenen Land verkaufen, wann sie exportieren und wann sie eine Niederlassung im Ausland gründen. Wir verstehen, warum Firmen mit den gleichen Produkten und der gleichen Zielgruppe auf globaler Ebene völlig unterschiedlich agieren, und wir haben eine Vorstellung davon, inwieweit internationaler Handel auch die Marktposition und Produktivität eines Unternehmens im Heimatland stärken kann.“

Melitz‘ Aufsatz aus dem Jahr 2003 in dem renommierten Journal Econometrica mit dem Titel „The impact of trade on aggregate industry productivity and intra-industry reallocations” ist mit über 10.000 Zitierungen einer der meist erwähnten wissenschaftlichen Artikel der vergangenen Jahrzehnte. Das darin vorgestellte Melitz-Modell gilt als Grundstein für die moderne Außenhandelstheorie.

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