Bernhard-Harms-Prize

Bernhard Harms Preis

Alle zwei Jahre verleiht der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft den mit 25.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis.

Alle zwei Jahre verleiht der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft den mit 25.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis. Er geht an eine Persönlichkeit, die sich durch hervorragende Leistungen auf dem Gebiet weltwirtschaftlicher Forschung ausgezeichnet oder durch ihre Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis einen herausragenden Beitrag zur Förderung weltwirtschaftlicher Beziehungen geleistet hat.

Der Preis wird auf Beschluss des Preiskuratoriums der Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Weltwirtschaft vergeben. Er trägt den Namen des Institutsgründers und wird in einer akademischen Feierstunde überreicht. Die auf dieser Veranstaltung gehaltene "Bernhard-Harms-Vorlesung" wird seit einigen Jahren in der Zeitschrift "Review of World Economics / Weltwirtschaftliches Archiv" veröffentlicht.

Der Bernhard-Harms-Preis wurde erstmals 1964 zum 50jährigen Bestehen des Instituts für Weltwirtschaft verliehen.


Bernhard-Harms-Preis 2018 an Prof. Carmen Reinhart verliehen

Die US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftlerin Prof. Carmen Reinhart, Ph.D., ist mit dem Bernhard-Harms-Preis 2018 des Instituts für Weltwirtschaft ausgezeichnet worden. Reinhart ist Professorin für Internationale Finanzsysteme an der Harvard Universität und wurde vor allem mit ihren empirischen Studien zu Ursachen und Folgen von Finanzkrisen international bekannt. Reinhart zählt zu den meistzitierten Wirtschaftswissenschaftlern weltweit.

Carmen Reinhart prägt seit Jahrzehnten die öffentliche Debatte und die Forschungsagenda zu den Themen Staatsverschuldung, internationale Kapital- und Rohstoffmärkte und Schuldenkrisen, so die Jury. Sie hat maßgeblich zur empirischen Wende in der Volkswirtschaftslehre beigetragen. Bereits in den 1980er Jahren, als die makroökonomische Forschung fast ausschließlich theoretisch und mathematisch orientiert war, setzte sie auf evidenzbasierte und wirtschaftspolitisch relevante Forschung.

Medieninformation zur diesjährigen Preisträgerin