Bernhard-Harms-Prize

Bernhard Harms Preis

Der Bernhard-Harms-Preis – benannt nach dem Gründer des IfW – ehrt Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für außergewöhnliche weltwirtschaftliche Forschung oder Praktiker für eine herausragende Förderung weltwirtschaftlicher Beziehungen.

Jährlich verleiht das IfW Kiel mit Unterstützung der Fördergesellschaft des Instituts für Weltwirtschaft den mit 10.000 Euro dotierten Bernhard-Harms-Preis. Er geht an eine Persönlichkeit, die sich durch hervorragende Leistungen auf dem Gebiet weltwirtschaftlicher Forschung ausgezeichnet oder durch ihre Tätigkeit in der Wirtschaftspraxis einen herausragenden Beitrag zur Förderung weltwirtschaftlicher Beziehungen geleistet hat.

Der Preis wird auf Beschluss des Preiskuratoriums der Gesellschaft zur Förderung des Instituts für Weltwirtschaft vergeben. Er trägt den Namen des Institutsgründers und wird in einer akademischen Feierstunde überreicht. Die auf dieser Veranstaltung gehaltene "Bernhard-Harms-Vorlesung" wird seit einigen Jahren in der Zeitschrift "Review of World Economics / Weltwirtschaftliches Archiv" veröffentlicht.

Der Bernhard-Harms-Preis wurde erstmals 1964 zum 50jährigen Bestehen des Instituts für Weltwirtschaft verliehen und wurde bis zum Jahr 2018 alle zwei Jahre verliehen. Ab dem Jahr 2020 sollte er jährlich vergeben werden, dies musste aufgrund der Corona-Pandemie leider verschoben werden.


Bernhard-Harms-Preis 2021 geht an Prof. Lord Nicholas Stern

Der britische Wirtschaftswissenschaftler Prof. Lord Nicholas Stern erhielt den diesjährigen Bernhard-Harms-Preis. Lord Stern ist Professor für Wirtschaft und Politik an der London School of Economics (LSE) und wurde vor allem durch die Quantifizierung der ökonomischen Folgen des Klimawandels bekannt. Die Studie machte als „Stern-Report“ international Schlagzeilen und bildet heute die Grundlage klimaökonomischer Instrumente wie der Bepreisung von CO2. Die Preisverleihung fand am 4. September 2021 im Rahmen des Kiel Lecture Day statt.