Wirtschaftspolitischer Beitrag

Die Hartz IV-Falle: Wenn Arbeit nicht mehr lohnt

Kieler Diskussionsbeiträge, 474/475

Viele Bezieher des Arbeitslosengelds II haben kaum Anreize, eine Vollzeitbeschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt anzustreben. Für sie sind die Abstände zwischen der ALG-II-Zahlung und dem möglichen Einkommen aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung nach wie vor sehr gering. Eine reguläre Arbeit erscheint ihnen daher nicht lohnenswert. Die Autoren zeigen, dass insbesondere für Haushalte mit Kindern und einem Alleinverdiener, der nur eine geringe Qualifikation aufweist, die Lohnabstände problematisch sind.

Autoren

Alfred Boss
Björn Christensen