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24.01.2017
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Wirtschaftspolitik
Schuldenbarometer

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Das  IfW-Schuldenbarometer zeigt an, in welchen EU-Ländern die Staatsverschuldung langfristig tragfähig ist und in welchen nicht.  mehr...

Kiel Policy Brief

Angela Merkel und Dennis Snower

Die Kiel Policy Briefs geben der Öffentlichkeit einen raschen und fundierten Zugang zu den wirtschaftspolitischen Positionen des Instituts für Weltwirtschaft zu aktuellen Fragen der Wirtschaftspolitik. mehr...

 
Artikelaktionen

Zentrum Wirtschaftspolitik

Kieler Subventionsbericht: Neuer Subventionsrekord

PaketDie Subventionen von Bund, Ländern, Kommunen und Sonderhaushalten sind laut dem jetzt vorgestellten Kieler Subventionsbericht des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) mit 168,7 Mrd. Euro im Jahr 2015 auf den höchsten Stand gestiegen, seit das IfW Subventionsdaten erhebt. Die gesamten Subventionen in Deutschland lagen damit um 27,5 Mrd. Euro über dem Niveau, das vor der Finanzkrise im Jahr 2007 erreicht war, und um 2,5 Mrd. Euro über dem bisherigen Spitzenwert von 2010. Für das Jahr 2016 sieht der Bundeshaushaltsplan für die Finanzhilfen einen drastischen Zuwachs von 18,8 Prozent vor. mehr ...


Italien am Scheideweg

Strasse_FragezeichenDie Wirtschaft Italiens befindet sich in einer langjährigen Schwächephase. Das niedrige Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion ist umso problematischer, als es die Finanzierung der hohen Staatsschulden erschwert und so Zweifel an der Solvenz des Staates nährt. Die von der Regierung Renzi vorgeschlagene Verfassungsreform soll dazu führen, dass notwendige Reformen zukünftig leichter umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund analysieren die IfW-Forscher Klaus-Jürgen Gern und Ulrich Stolzenburg in ihrem Kiel Policy Brief 102 die wirtschaftliche Situation Italiens aus gesamtwirtschaftlicher Sicht. Nach Ansicht der Autoren sind die bislang eingeleiteten Reformen alles in allem durchaus geeignet, zu einer Revitalisierung der italienischen Wirtschaft beizutragen. Allerdings sind die zu erwartenden Reformeffekte begrenzt — sie werden das Bild einer nur schwachen wirtschaftlichen Dynamik in Italien nicht grundsätzlich ändern können. mehr ...


Chinas neue Normalität

Dschunke2Vor dem Hintergrund einer in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangenen Wachstumsrate stellt sich für China die Herausforderung, die Wirtschaft an "die neue Normalität" („the New Normal“) anzupassen. Unter "der neuen Normalität" wird die chinesische Wirtschaft nicht nur mit einer niedrigeren jährlichen Rate von etwa 6 bis 7 % weiter wachsen. Es wird auch als wichtig angesehen, dass die Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung zunimmt. Dazu gehören vor allem Innovationen und ein effizienter Ressourceneinsatz. Zu diesem Zweck müssen neue Reformschritte eingeleitet und die bereits verabschiedeten Reformmaßnahmen umgesetzt und erweitert werden. Die Kieler Ökonomen Wan-Hsin Liu und Rolf J. Langhammer geben in ihrem Kiel Policy Brief 101 einen Einblick in die drei Kernherausforderungen, denen sich China stellen muss: die Förderung des einheimischen Konsums, die Unterstützung für Innovationen und privates Unternehmertum sowie die weitere Öffnung Chinas im Außenhandel und gegenüber Auslandsinvestitionen. Sie ziehen die Schlussfolgerung, dass der Reformprozess von Konsistenz, Glaubwürdigkeit und Transparenz geprägt sein muss, um unklare Signale an die Marktteilnehmer zu vermeiden. mehr ...


Voraussetzungen für ein neues Geschäftsmodell in Griechenland

GrowthDie Kieler Ökonomen Klaus Schrader, David Benček und Claus-Friedrich Laaser untersuchen in ihrem Beitrag für den Sammelband A New Growth Model for the Greek Economy, herausgegeben von Panagiotis Petrakis, das gegenwärtige  griechische Geschäftsmodell auf seine Schwächen und evaluieren die Tragfähigkeit der griechischen Schuldenlast. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Reformprozess eine notwendige Bedingung für Strukturwandel und wirtschaftliche Erholung in Griechenland ist. Die Vollendung der Reformen und die Förderung privater Investitionen würden die Erneuerung der griechischen Wirtschaft entscheidend beschleunigen. Zur Bewältigung der Schuldenkrise erscheint den Autoren ein Schuldenschnitt bzw. eine zeitliche Streckung des Schuldenabbaus unvermeidlich, um die Staatsschuld wieder tragfähig zu machen und den „Bail out-Prozess“ endgültig zu beenden.


Die Europäischen Aktienmärkte im Zeichen des Brexit: Die Unsicherheit bleibt

BrexitIn einer neuen Brexit-Analyse, die als Kiel Policy Brief Nr. 100 erschienen ist, untersucht der IfW-Forscher Matthias Raddant die Reaktion der europäischen Aktienmärkte auf das Votum der Briten für den Brexit. Der Autor analysiert die Auswirkungen des Brexit-Votums auf die Aktienmärkte in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sowie die Schwankungen einzelner Aktien. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Reaktion der Märkte in  Deutschland, Frankreich und Spanien relativ ähnlich war: Die Aktienkurse erholten sich nach einem starken Rückgang innerhalb von drei Wochen fast vollständig. Eine Ausnahme stellt Italien dar, wo die Ausschläge deutlich höher waren und starke Schwankungen der Aktienkurse anhalten — hier wirkt sich allerdings die schon vorher bestehende Unsicherheit auf den italienischen Märkten aus. Unsicherheit über die zukünftige Einbindung britischer Finanzinstitute auf den europäischen Märkten hat auch in Großbritannien selbst eine vollständige Kurserholung  bislang verhindert. mehr …


Afrika auf Wachstumskurs?

WachstumAfrika hat sich seit der Jahrtausendwende zu einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt entwickelt. In ihrem neuen Kiel Policy Brief 99 zeigen die IfW-Forscher Rainer Thiele und Manfred Wiebelt, dass Afrikas Aufschwung nicht allein durch Ressourcenreichtum und steigende Rohstoffpreise getrieben wurde, sondern auch mit einem erheblichen Strukturwandel zugunsten produktiver Bereiche außerhalb des Primärsektors einhergegangen ist. Für ausländische Unternehmen und den deutschen Mittelstand bietet Afrika entsprechend vielfältige Möglichkeiten. Die Bedingungen für ein Engagement deutscher Unternehmen sind allerdings nicht einfach: Institutionelle Unsicherheiten und Reformdefizite,  der weitverbreitete Mangel an Facharbeitern und die häufig unzureichende Infrastruktur erschweren das Afrikageschäft. Daher empfehlen die Autoren, dass die deutschen Entwicklungszusammenarbeit vornehmlich die Schaffung entwicklungsfördernder staatlicher Strukturen, die Qualifizierung von Arbeitskräften und die Verbesserung der Infrastruktur unterstützen sollte. mehr …


Griechenland: Rettung ohne Ende?

Flaggen-FotoliaDie IfW-Forscher Klaus Schrader, David Benček und Claus-Friedrich-Laaser analysieren in einem Beitrag für die neue Ausgabe der Fachzeitschrift “Vierteljahreshefte zur Wirtschaftsforschung” die wirtschaftliche Entwicklung in Griechenland vor dem Hintergrund des dritten Rettungsprogramms. Sie zeigen, dass es Griechenland bisher weder gelungen ist, seine Strukturschwächen zu überwinden noch wachstumsstarke Exportindustrien zu entwickeln. Griechenlands Produktionsstrukturen spiegeln nach wie vor ein niedriges Niveau industrieller Entwicklung wider, seine Dienstleistungswirtschaft weist ein im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedstaaten nur unterdurchschnittliches Wachstum auf. Die Analyse zeigt ferner, dass ohne ausreichendes Wachstum die griechische Staatsschuld auf Dauer nicht tragbar sein wird. Nach Ansicht der Autoren kann eine Verringerung der Schuldenlast durch einen Schuldenschnitt oder eine Verlängerung der Laufzeiten jedoch nur eine ergänzende Maßnahme zu angebotsorientierten Strukturreformen sein. Die Reformagenda vom August 2015 sehen sie als geeignet an, auch wenn der Reformkatalog ein Déjà vu-Gefühl auslöst und ernsthafte Zweifel aufkommen lässt, dass griechische Politik und Verwaltung willens und in der Lage sind, ohne Hilfe und Druck von außen die einzelnen Reformen tatsächlich umzusetzen. mehr ... 

Zentrum

Wipo-Zentrum

 

Zentrum Wirtschaftspolitik
Aufgaben: Stärkung der Sichtbarkeit des Instituts für Weltwirtschaft in der Öffentlichkeit, Förderung  der wirtschaftspolitischen Kommunikation innerhalb des Instituts.

Team
Prof. Dr. Henning Klodt
(Leiter)
Dr. Klaus Schrader
(stellv. Leiter)
David Benček
Ilse Büxenstein-Gaspar
Margitta Führmann
Dr. Claus-Friedrich Laaser
Prof. Dr. Rolf J. Langhammer 
Dr. Astrid Rosenschon

Griechenland-Krise

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Studien aus dem IfW mehr...

Politikwerkstätten

Politikwerkstätten sind (in der Regel eintägige) Veranstaltungen, in denen aktuelle wirtschaftspolitische Themen von Referenten des IfW sowie von externen Referenten analysiert und mit einem ausgewählten Fachpublikum diskutiert werden. mehr...

E-Book

"The Crisis and Beyond"

Die gerade überwundene Finanz- und Wirtschaftskrise stellt nicht nur für die Weltwirtschaft, sondern auch für die Wirtschaftsforschung eine große Herausforderung dar. Dazu haben mehrere Mitarbeiter und Gastforscher des Instituts für Weltwirtschaft zu verschiedenen Gesichtspunkten der Krise und zu ihren langfristigen Konsequenzen Stellung genommen. Die Herausgeber und Autoren hoffen, mit dem E-Book  eine lebhafte Debatte unter Wirtschaftsforschern und Politikern anzuregen, damit derartige Krisen in der Zukunft nicht wiederkehren mögen. mehr...