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27.05.2017
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Wirtschaftspolitik
Schuldenbarometer

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Das  IfW-Schuldenbarometer zeigt an, in welchen EU-Ländern die Staatsverschuldung langfristig tragfähig ist und in welchen nicht.  mehr...

Kiel Policy Brief

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Die Kiel Policy Briefs geben der Öffentlichkeit einen raschen und fundierten Zugang zu den wirtschaftspolitischen Positionen des Instituts für Weltwirtschaft zu aktuellen Fragen der Wirtschaftspolitik. mehr...

 
Artikelaktionen

Zentrum Wirtschaftspolitik

Klinikentgelte in den Bundesländern: Kostengerecht oder wettbewerbsverzerrend?

geld_spritzeDer Kieler Beitrag zur Wirtschaftspolitik Nr. 10 geht der Frage nach, ob die unterschiedlich hohen Landesbasisfallwerte für Kliniken in Deutschland durch systematische Kostenunterschiede zwischen den Bundesländern zu erklären sind. Die statistische Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass einzig krankenhausspezifische und strukturelle Merkmale der Regionen und nicht die gegenwärtige Kostenstruktur der Kliniken ansatzweise die Varianz in den Landesbasisfallwerten erklären können. Mehr als drei Viertel der Unterschiede gehen auf nicht gemessene Faktoren zurück oder sind gar willkürlicher Natur. Nach der ökonomischen Theorie anreizeffizienter Regulierung erscheint eine Fortsetzung des Konvergenzprozesses der Basisfallwerte hin zu einer bundeseinheitlichen Pauschale sinnvoll. mehr …

 

Das Kern-Problem der EU

EU-FlaggenDer Kieler Ökonom Jürgen Stehn stellt in seinem Kiel Policy Brief 106 die Frage, inwieweit das Weißbuch der EU-Kommission zur Zukunft der Europäischen Union erfolgversprechende Szenarien für eine künftige Ausgestaltung der europäischen Integration skizziert. Zum 60. Jahrestag der Römischen Verträge zeigt der Autor, dass die EU-Kommission bei dieser Aufgabe an einem Kern-Problem scheitert, nämlich der Definition und Begründung von Kernkompetenzen der EU anhand eines geeigneten Referenzsystems. mehr … 

 

Schwer zu retten: Griechenland im Krisenmodus

Flaggen-FotoliaGriechenland befindet sich jetzt seit fast acht Jahren im Krisenmodus und die erhoffte „Rettung“ des Landes lässt immer noch auf sich warten. Die Kieler Forscher Klaus Schrader, Claus-Friedrich Laaser und David Benček beleuchten in ihrem Kiel Policy Brief 103 die Aussichten Griechenlands,  die Krise bis zum Ende des dritten Rettungsprogramms im Jahr 2018 hinter sich zu lassen. Sie zeigen, dass in anderen EU Krisenländern die Programme wesentlich erfolgreicher als in Griechenland verliefen, wo die fehlende Identifikation mit dem Reformprozess zu Stillstand und Verzögerungen geführt hat. Enttäuschte Wachstumserwartungen und ein verschleppter Strukturwandel, der keine Rückkehr zu altem Wohlstand verspricht, waren bislang die Folge. Die Autoren sehen einen erfolgreichen Abschluss des dritten Rettungsprogramms als große Chance für Griechenland an und betonen zugleich, dass für den erfolgreichen Abschluss eines Rettungsprogramms auf griechischer Seite „Ownership“ erforderlich ist. mehr … 

 

Bundesagentur für Arbeit – Beitragssatz senken!

BundesagenturIn seinem neuen Kiel Policy Brief 104 zeigt der Kieler Ökonom Alfred Boss, dass die Bundesagentur für Arbeit seit Jahren erhebliche Überschüsse erwirtschaftet. Ihre Rücklagen beliefen sich Ende 2016 auf 11 Mrd. Euro. Der Autor stellt in seiner Analyse fest, dass die Überschüsse nicht konjunkturbedingt, sondern struktureller Art sind. Vor diesem Hintergrund fordert er, dass der Beitragssatz rasch von 3,0 auf 2,7 Prozent gesenkt werden sollte. So ließe sich der Anstieg der Gesamtbelastung durch Sozialversicherungsbeiträge, zu dem es Anfang 2017 kam, rückgängig machen – mit positiven Folgen für die Beschäftigung. mehr …

 

Internationale Schiedsgerichte kein Nachteil für den Staat

WaageEigennützige und parteiische Schlichter werden häufig für die Legitimitätskrise der Streitschlichtung zwischen privaten Investoren und Staaten verantwortlich gemacht. Der IfW-Forscher Peter Nunnenkamp zeigt in seinem Kiel Policy Brief 105 mit Daten der  UNCTAD, dass seit Ende der 1990er Jahre für eine systematische Voreingenommenheit der Schlichter wenig spricht. Viele Streitfälle werden von Schiedsgerichten verhandelt, die man als unparteiisch einstufen kann. Von den verklagten Staaten bestellte Schlichter sind zudem nicht weniger parteiisch als die von den privaten Klägern bestellten Schlichter. Überdies entscheiden selbst Schiedsgerichte, die voreingenommen und parteiisch erscheinen, häufiger zugunsten der verklagten Staaten als zugunsten der privaten Investoren. Der Autor weist allerdings darauf hin, dass es für Entwicklungsländer schwieriger als für Hocheinkommensländer ist, Forderungen auf Schadensersatz erfolgreich abzuwehren. mehr ...

 

Kieler Subventionsbericht: Neuer Subventionsrekord

PaketDie Subventionen von Bund, Ländern, Kommunen und Sonderhaushalten sind laut dem jetzt vorgestellten Kieler Subventionsbericht des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) mit 168,7 Mrd. Euro im Jahr 2015 auf den höchsten Stand gestiegen, seit das IfW Subventionsdaten erhebt. Die gesamten Subventionen in Deutschland lagen damit um 27,5 Mrd. Euro über dem Niveau, das vor der Finanzkrise im Jahr 2007 erreicht war, und um 2,5 Mrd. Euro über dem bisherigen Spitzenwert von 2010. Für das Jahr 2016 sieht der Bundeshaushaltsplan für die Finanzhilfen einen drastischen Zuwachs von 18,8 Prozent vor. mehr ...

 

Italien am Scheideweg

Strasse_FragezeichenDie Wirtschaft Italiens befindet sich in einer langjährigen Schwächephase. Das niedrige Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktion ist umso problematischer, als es die Finanzierung der hohen Staatsschulden erschwert und so Zweifel an der Solvenz des Staates nährt. Die von der Regierung Renzi vorgeschlagene Verfassungsreform soll dazu führen, dass notwendige Reformen zukünftig leichter umgesetzt werden können. Vor diesem Hintergrund analysieren die IfW-Forscher Klaus-Jürgen Gern und Ulrich Stolzenburg in ihrem Kiel Policy Brief 102 die wirtschaftliche Situation Italiens aus gesamtwirtschaftlicher Sicht. Nach Ansicht der Autoren sind die bislang eingeleiteten Reformen alles in allem durchaus geeignet, zu einer Revitalisierung der italienischen Wirtschaft beizutragen. Allerdings sind die zu erwartenden Reformeffekte begrenzt — sie werden das Bild einer nur schwachen wirtschaftlichen Dynamik in Italien nicht grundsätzlich ändern können. mehr ...


Chinas neue Normalität

Dschunke2Vor dem Hintergrund einer in den vergangenen Jahren kontinuierlich zurückgegangenen Wachstumsrate stellt sich für China die Herausforderung, die Wirtschaft an "die neue Normalität" („the New Normal“) anzupassen. Unter "der neuen Normalität" wird die chinesische Wirtschaft nicht nur mit einer niedrigeren jährlichen Rate von etwa 6 bis 7 % weiter wachsen. Es wird auch als wichtig angesehen, dass die Qualität der wirtschaftlichen Entwicklung zunimmt. Dazu gehören vor allem Innovationen und ein effizienter Ressourceneinsatz. Zu diesem Zweck müssen neue Reformschritte eingeleitet und die bereits verabschiedeten Reformmaßnahmen umgesetzt und erweitert werden. Die Kieler Ökonomen Wan-Hsin Liu und Rolf J. Langhammer geben in ihrem Kiel Policy Brief 101 einen Einblick in die drei Kernherausforderungen, denen sich China stellen muss: die Förderung des einheimischen Konsums, die Unterstützung für Innovationen und privates Unternehmertum sowie die weitere Öffnung Chinas im Außenhandel und gegenüber Auslandsinvestitionen. Sie ziehen die Schlussfolgerung, dass der Reformprozess von Konsistenz, Glaubwürdigkeit und Transparenz geprägt sein muss, um unklare Signale an die Marktteilnehmer zu vermeiden. mehr ...


Voraussetzungen für ein neues Geschäftsmodell in Griechenland

GrowthDie Kieler Ökonomen Klaus Schrader, David Benček und Claus-Friedrich Laaser untersuchen in ihrem Beitrag für den Sammelband A New Growth Model for the Greek Economy, herausgegeben von Panagiotis Petrakis, das gegenwärtige  griechische Geschäftsmodell auf seine Schwächen und evaluieren die Tragfähigkeit der griechischen Schuldenlast. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass der Reformprozess eine notwendige Bedingung für Strukturwandel und wirtschaftliche Erholung in Griechenland ist. Die Vollendung der Reformen und die Förderung privater Investitionen würden die Erneuerung der griechischen Wirtschaft entscheidend beschleunigen. Zur Bewältigung der Schuldenkrise erscheint den Autoren ein Schuldenschnitt bzw. eine zeitliche Streckung des Schuldenabbaus unvermeidlich, um die Staatsschuld wieder tragfähig zu machen und den „Bail out-Prozess“ endgültig zu beenden.


Die Europäischen Aktienmärkte im Zeichen des Brexit: Die Unsicherheit bleibt

BrexitIn einer neuen Brexit-Analyse, die als Kiel Policy Brief Nr. 100 erschienen ist, untersucht der IfW-Forscher Matthias Raddant die Reaktion der europäischen Aktienmärkte auf das Votum der Briten für den Brexit. Der Autor analysiert die Auswirkungen des Brexit-Votums auf die Aktienmärkte in Großbritannien, Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien sowie die Schwankungen einzelner Aktien. Er kommt zu dem Ergebnis, dass die Reaktion der Märkte in  Deutschland, Frankreich und Spanien relativ ähnlich war: Die Aktienkurse erholten sich nach einem starken Rückgang innerhalb von drei Wochen fast vollständig. Eine Ausnahme stellt Italien dar, wo die Ausschläge deutlich höher waren und starke Schwankungen der Aktienkurse anhalten — hier wirkt sich allerdings die schon vorher bestehende Unsicherheit auf den italienischen Märkten aus. Unsicherheit über die zukünftige Einbindung britischer Finanzinstitute auf den europäischen Märkten hat auch in Großbritannien selbst eine vollständige Kurserholung  bislang verhindert. mehr …


Afrika auf Wachstumskurs?

WachstumAfrika hat sich seit der Jahrtausendwende zu einer der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt entwickelt. In ihrem neuen Kiel Policy Brief 99 zeigen die IfW-Forscher Rainer Thiele und Manfred Wiebelt, dass Afrikas Aufschwung nicht allein durch Ressourcenreichtum und steigende Rohstoffpreise getrieben wurde, sondern auch mit einem erheblichen Strukturwandel zugunsten produktiver Bereiche außerhalb des Primärsektors einhergegangen ist. Für ausländische Unternehmen und den deutschen Mittelstand bietet Afrika entsprechend vielfältige Möglichkeiten. Die Bedingungen für ein Engagement deutscher Unternehmen sind allerdings nicht einfach: Institutionelle Unsicherheiten und Reformdefizite,  der weitverbreitete Mangel an Facharbeitern und die häufig unzureichende Infrastruktur erschweren das Afrikageschäft. Daher empfehlen die Autoren, dass die deutschen Entwicklungszusammenarbeit vornehmlich die Schaffung entwicklungsfördernder staatlicher Strukturen, die Qualifizierung von Arbeitskräften und die Verbesserung der Infrastruktur unterstützen sollte. mehr …

Zentrum

Henning_Klodt

Prof. Dr. Henning Klodt
Leiter
henning.klodt@ifw-kiel.de

Klaus_Schrader

Dr. Klaus Schrader
Stellv. Leiter
klaus.schrader@ifw-kiel.de

Zentrum Wirtschaftspolitik
Aufgaben: Stärkung der Sichtbarkeit des Instituts für Weltwirtschaft in der Öffentlichkeit, Förderung  der wirtschaftspolitischen Kommunikation innerhalb des Instituts.

Team
Prof. Dr. Henning Klodt
(Leiter)
Dr. Klaus Schrader
(stellv. Leiter)
Margitta Führmann
Dr. Claus-Friedrich Laaser
Prof. Dr. Rolf J. Langhammer 
Dr. Astrid Rosenschon

Griechenland-Krise

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Eine griechische Sichtweise

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Politikwerkstätten

Politikwerkstätten sind (in der Regel eintägige) Veranstaltungen, in denen aktuelle wirtschaftspolitische Themen von Referenten des IfW sowie von externen Referenten analysiert und mit einem ausgewählten Fachpublikum diskutiert werden. mehr...