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04.05.2015
 
 
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Zentrum Wirtschaftspolitik

TTIP: Chance Handel – Risiko Investorenschutz

Container Terminal © M. Johannsen - Fotolia.com

Das geplante Transatlantische Handels- und Investitionsabkommen (TTIP) bietet Potentiale für substantielle Wohlstandsgewinne durch intensivierte Handelsbeziehungen zwischen Nordamerika und Europa, birgt aber beträchtliche Risiken aus den geplanten Regeln zum Investorenschutz. Zu diesem Ergebnis kommt der Kieler Ökonom Henning Klodt in seinem neuen Kiel Policy Brief 84. Er empfiehlt, dass die TTIP-Verhandlungsführer deshalb entweder den Investorenschutz extrem sorgfältig und restriktiv ausformulieren oder sich ausschließlich auf die Handelsliberalisierung konzentrieren sollten. mehr...


Griechenland am Scheideweg

Piggy Bank with Greece Flag @ luismmolina – iStockphoto

Vor dem Hintergrund der griechischen Parlamentswahlen vom Januar 2015 stellen die IfW-Forscher Klaus Schrader, David Benček und Claus-Friedrich Laaser in ihrem Kiel Policy Brief 83 die Frage, in welcher wirtschaftlichen Verfassung sich Griechenland nach Jahren der Rettungs- und Reformprogramme befindet. Konnte das Land ein sich selbst tragendes neues Geschäftsmodell entwickeln, das langfristig für ein angemessenes Wirtschaftswachstum sorgt? Ist die Strukturkrise beendet und kann das Land den angehäuften Schuldenberg aus eigener Kraft bewältigen? Was muss noch getan werden, damit Griechenland die Wende zum Besseren schafft? mehr... 


Abgabenbelastung und heimliche Steuererhöhung

Vorsicht Langfinger! © c-promo.de - photocase.com

Die Lohnsteuer- und die Sozialabgabenbelastung typischer Arbeitnehmerhaushalte in Deutschland wird in der Legislaturperiode 2013-2017 bei unverändertem Einkommensteuerrecht steigen. Der Kieler Finanzexperte Alfred Boss zeigt in seinem neuen Kiel Policy Brief 81, dass dafür heimliche Steuererhöhungen („kalte Progression“) maßgeblich sind. Um die Belastung der Arbeitnehmer zu senken und deren Leistungsanreize zu stärken, sollte das Einkommensteuerrecht entsprechend der Entwicklung der durchschnittlichen Einkommen indexiert werden. mehr...


Geringe Gefahr einer Deflationsspirale im Euroraum

Fallende Inflationsraten im Euroraum haben zu Forderungen nach zusätzlichen expansiven Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) geführt. Damit soll einer sich selbst verstärkenden Spirale aus Deflation und sinkendem Wirtschaftswachstum entgegengewirkt werden. In ihrem neuen Kiel Policy Brief 79 analysieren die Autoren Volker Wieland (Goethe Universität Frankfurt und Sachverständigenrat) und Maik Wolters (Institut für Weltwirtschaft Kiel) Inflationserwartungen, Konjunkturindikatoren und andere Einflussfaktoren auf die Inflation anhand der Phillipskurve und vergleichen mit der japanischen Deflationsperiode in den späten 1990er Jahren. Es zeigt sich, dass die Gefahr einer Deflationsspirale sehr gering ist. Sie schlussfolgern, dass die EZB die Wirkung ihrer bereits beschlossenen Maßnahmen abwarten sollte, bevor sie neue Programme auflegt. mehr...


Deflation bremst den Konsum – eine fragwürdige These

Shopping © jonasginter - Fotolia.com

Die Diskussion über Deflationsgefahren in Europa wird mit einem zweifelhaften Argument geführt. Die gängige These, fallende Preise dämpften die gesamtwirtschaftliche Nachfrage auf lange Zeit, weil Konsumenten ihre Käufe in Erwartung weiter sinkender Preise aufschöben, lässt sich nach einer neuen Studie des Zentrums Wirtschaftspolitik des Kieler Instituts für Weltwirtschaft empirisch nicht stützen. mehr...


Gefährliche Abhängigkeiten im deutschen Russlandgeschäft?

puzzles of stacked flags © rommma - Fotolia.com

Seit der russischen Annexion der Krim und der Verschärfung der Ukraine-Krise wird unter westlichen Regierungen eine Ausdehnung der Sanktionen gegen Russland diskutiert. Aber in welchem Maße wäre die deutsche Wirtschaft negativ betroffen, wenn es zu Einschränkungen in den Handels- und Investitionsbeziehungen mit Russland käme? Dieser Frage sind die Kieler Ökonomen Claus-Friedrich Laaser und Klaus Schrader vom Institut für Weltwirtschaft in ihrem jüngsten Artikel für die Zeitschrift “Wirtschaftsdienst” nachgegangen. Ihr Ergebnis: Deutsche Exporteure würden in der Tat kurzfristig spürbare Einbußen hinnehmen müssen, doch ist der Russlandhandel, wie auch für die EU insgesamt, zumeist von begrenzter Bedeutung und auf den Weltmärkten bieten sich häufig Kompensationsmöglichkeiten. Auch die Kapitalverflechtungen mit Russland haben ein eher geringes Gewicht. Störungen bei den russischen Gaslieferungen wären ein gravierenderes Problem. Aufgrund der russischen Abhängigkeit von Einnahmen aus dem Rohstoffgeschäft und von technologieintensiven Importen aus dem Westen würde die schon kriselnde russische Wirtschaft allerdings in noch stärkerem Maße leiden. mehr...


Der deutsch-russische Handel: eine Bestandsaufnahme

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Aufgrund der Annexion der Krim-Halbinsel durch Russland werden seitens der europäischen und amerikanischen Politik auch Einschränkungen der Außenwirtschaftsbeziehungen mit Russland in Erwägung gezogen. Vor diesem Hintergrund führen Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) in ihrem neuen Kiel Policy Brief 73 eine Bestandsaufnahme des deutsch-russischen Außenhandels durch. Sie kommen zu den Ergebnis, dass Verluste im Russlandgeschäft für die deutsche Exportwirtschaft zwar schmerzhaft, aber in der Regel nicht existenzbedrohend wären. Problematischer wären hingegen Störungen beim Import russischen Gases. mehr...


Lettland: Fit für den Euro?

EU-Latvia

Vor dem Hintergrund der weiterhin schwelenden Krisen im Euroraum ist es bemerkenswert, dass Lettland als 18. EU-Mitgliedsstaat seit dem 1. Januar 2014 den Euro als Landeswährung eingeführt hat. In ihrem neuen Kieler Diskussionsbeitrag 532/533 untersuchen die Kieler Forscher Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser, ob Lettland fit für den Euro ist. Nach den Erfahrungen aus der „Euro-Krise“ drängen sich folgende Fragen auf: Kann Lettlands Volkswirtschaft mit dem Euro zurechtkommen? Ist zu befürchten, dass Lettland zu einer weiteren Belastung für die Eurogruppe wird? Wie soll das Geschäftsmodell des neuen Euromitglieds Lettland aussehen? mehr...