Sektionen
Benutzerspezifische Werkzeuge
21.07.2017
>> Medien >> Medieninformationen >> 2017 >> G20 sollten digitale Welt besser schützen  
Medien
Folgen Sie uns auf...

facebook-logo  twitter-logo  youtube-logo  linkedin-logo  xing-logo

IfW Meinung
ifw_fokus.jpgStefan Kooths: Chinas Investoren – Keine Angst vor Fernost
KPB_DeckblattKlaus-Jürgen Gern, Ulrich Stolzenburg: Italien am Scheideweg
@kielinstitute

Twitter LogoKlicken Sie hier für unsere neuesten Tweets.

Zwei Klicks für mehr Datenschutz. Aktivieren Sie die Verbindung zu Twitter und lesen und kommentieren Sie die neuesten Tweets des IfW. Informationen zur Verwendung Ihrer Daten durch Twitter finden Sie unter http://twitter.com/privacy.

 
Artikelaktionen

G20 sollten digitale Welt besser schützen

Medieninformation, 07. April 2017

Anlässlich des Treffens der G20-Digitalminister in Düsseldorf geben die Mitglieder der Think 20-Task Force „The Digital Economy“ Empfehlungen, wie die G20 künftig das Potenzial der digitalen Wirtschaft besser nutzen kann. Im Vor­dergrund stehen dabei Vorschläge zum besseren Schutz der digitalen Wirtschaft durch internationale Zusammenarbeit.

In verschiedenen Policy Briefs macht die Think 20-Task Force „The Digital Economy“ Vorschläge, wie die G20 ihrer Verpflichtung für ein nachhaltigeres Wachstum mit Hilfe der Digitalisierung nachkommen kann und betont dabei, dass die Kontrolle über die digitale Infrastruktur auf staatlicher Ebene angesiedelt sein muss, um Vertrauen in die digitale Welt auf- und auszubauen. Die Task Force wird geleitet von He Fan (RDCY Renmin University of China, Fen Osler Hampson (CIGI Centre for International Governance Innovation, Kanada), Dennis Görlich (Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel) und Samir Saran (Observer Research Foundation ORF, Indien).

Die konkreten Empfehlungen sind:

  1. Internet Service Provider und Netzbetreiber sollten zur Kooperation verpflichtet werden, um den Finanzsektor besser vor Cyberattacken zu schützen.
  2. USA, China und Deutschland sollten einen gemeinsamen Bericht zu Möglichkeiten der internationalen Zusammenarbeit für eine bessere Cyberabwehr anfertigen.
  3. Die G20-Energieminister sollten die Cybersicherheit von Kraftwerken verbessern.
  4. Relevante G20-Minister und Regulierungsbehörden sollten über die Möglichkeiten zur Modernisierung und zum besseren Schutz des Internets berichten.
  5. Die G20-Entwicklungsminister sollten Möglichkeiten zur Förderung des Internetzugangs, der Erschwinglichkeit und einer angemessenen Infrastruktur in Entwicklungsländern ausloten.
  6. Die G20 sollten eine Arbeitsgruppe zur digitalen Wirtschaft gründen.

„Die G20 haben es sich zur Aufgabe gemacht, den Wohlstand auf der Welt zu erhöhen und gerech­ter zu verteilen sowie das wirtschaftliche Gefälle zwischen Ländern abzubauen“, sagte Dennis Görlich, Experte für Digitalisierung am Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) und Co-Vorsitzender der T20-Task Force „The Digital Economy“. „Die Digitalisierung kann dabei helfen, das globale Wachstum nachhaltiger zu gestalten und alle Bevölkerungsschichten daran teilhaben zu lassen. Allerdings brauchen die G20 eine gemeinsame Antwort auf die zunehmenden Cyberattacken rund um den Globus sowie auf die Bündelung digitaler Marktmacht in der Hand privater Konzerne.“

Die Think 20 (T20) sind ein Zusammenschluss von Think Tanks aus den G20-Ländern mit dem Ziel, forschungsbasierte Politikempfehlungen für die G20 auszusprechen. Der T20-Prozess wird während der deutschen G20-Präsidentschaft vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) und dem Deutschen Institut für Entwicklungspolitik in Bonn (DIE) geleitet.

Einen Policy Brief mit den relevanten Vorschlägen finden Sie hier (Englisch):
G20 safeguards vulnerabilities of digital economy, with financial sector focus

Alle Politikempfehlungen der T20: www.g20-insights.org

Fachlicher Ansprechpartner

Dennis Görlich
T +49 431 8814-325
dennis.goerlich@ifw-kiel.de

Medienanfragen
Tel. 0431/8814-774
Ansprechpartner

warlimont_q.jpg
Guido Warlimont
Leiter Zentrum Kommunikation
Tel. 0431/8814-629


rauck_q.jpg
Mathias Rauck

Sprecher
Tel. 0431/8814-411


radike_q.jpg
Melanie Radike
Sprecherin Migration
Tel. 0431/8814-329
melanie.radike@ifw-kiel.de


laaser_q.jpg
Dr. Claus-Friedrich Laaser
Sprecher
Tel. 0431/8814-463