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Deutsche Wirtschaft geht gut gerüstet ins Jahr 2017

Medieninformation, 31. Januar 2017

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres um 0,5 Prozent gestiegen sein. Darauf deuten die heute von Eurostat veröffentlichten Zahlen für den BIP-Zuwachs im Euroraum hin. Die offiziellen Zahlen zum Deutschen Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal werden am 14. Februar veröffentlicht.

Das Bruttoinlandsprodukt in Deutschland dürfte nach einer aktuellen Schätzung von Forschern des Prognosezentrums am Institut für Weltwirtschaft in Kiel (IfW) im vierten Quartal um 0,5 Prozent gestiegen sein. Dafür sprechen die heute vom europäischen Statistikamt Eurostat veröffentlichten Zahlen, denen zufolge das BIP im Euroraum im dritten Quartal ebenfalls um 0,5 Prozent zugelegt hat, in Verbindung mit den bereits vorliegenden BIP-Zahlen für einige Länder des Euroraums, darunter Frankreich (+0,4%), Spanien (+0,7%), Belgien (+0,4%) und Österreich (+0,5%). Die amtlichen Zahlen werden vom Statistischen Bundesamt am 14. Februar bekannt gegeben.

Ein BIP-Zuwachs von 0,5 Prozent im vierten Quartal entspricht den allgemeinen Erwartungen, die jüngst von einem Zuwachs zwischen 0,4 und 0,6 Prozent ausgingen. In seiner Prognose vom Dezember war das IfW von einem Anstieg von 0,6 Prozent ausgegangen. „Die deutsche Konjunktur startet somit in einer sehr guten Verfassung in ein Jahr 2017, das von hohen politischen Unsicherheiten geprägt sein wird. Im letzten Quartal dürften auch die Exporte kräftig angezogen haben. Es ist jedoch fraglich, ob sie angesichts des fragilen internationalen Umfelds weiter so kräftig zulegen können“, sagte Nils Jannsen, Experte für die deutsche Konjunktur. Neben dem Regierungswechsel in den USA und dem Fortgang des Brexit dürften auch die anstehenden Wahlen in großen Ländern des Euroraums, nicht zuletzt in Deutschland, die Unsicherheit hoch halten.

„Zuletzt haben sich die Unternehmenserwartungen zwar eingetrübt, nicht zuletzt aufgrund des Regierungswechsels in den USA. Allerdings schätzen die Unternehmen ihre aktuelle Lage so gut ein wie seit dem Jahr 2012 nicht mehr. Insgesamt sprechen die Frühindikatoren nach wie vor für eine robuste Konjunktur. Getragen wird der Aufschwung in Deutschland weiterhin vor allem von der hohen binnenwirtschaftlichen Dynamik, die sich nicht zuletzt in der regen Bautätigkeit und der guten Lage am Arbeitsmarkt zeigt“, sagte Jannsen.

Fachlicher Ansprechpartner:

Dr. Nils Jannsen
T +49 431 8814-298
nils.jannsen@ifw-kiel.de

Medienanfragen
Tel. 0431/8814-774
Ansprechpartner

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Leiter Zentrum Kommunikation
Tel. 0431/8814-629


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Sprecher
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Sprecherin Migration
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melanie.radike@ifw-kiel.de


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