Sektionen
Benutzerspezifische Werkzeuge
24.02.2017
>> Medien >> Medieninformationen >> 2011 >> Die Zeiten der importierten Stabilität aus China sind vorbei  
Medien
Folgen Sie uns auf...

facebook-logo  twitter-logo  youtube-logo  linkedin-logo  xing-logo

IfW Meinung
ifw_fokus.jpg Stefan Kooths: Chinas Investoren – Keine Angst vor Fernost
cover_kiel_policy_brief.jpg Klaus-Jürgen Gern, Ulrich Stolzenburg: Italien am Scheideweg
@kielinstitute

Twitter LogoKlicken Sie hier für unsere neuesten Tweets.

Zwei Klicks für mehr Datenschutz. Aktivieren Sie die Verbindung zu Twitter und lesen und kommentieren Sie die neuesten Tweets des IfW. Informationen zur Verwendung Ihrer Daten durch Twitter finden Sie unter http://twitter.com/privacy.

 
Artikelaktionen

Die Zeiten der importierten Stabilität aus China sind vorbei


ifw_logo_small.jpg Medieninformation vom 7. November 2011


China steht in vielen Industrienationen für das Land des beinahe unendlichen und vor allem günstigen Arbeitsangebots. Diese extrem billige Produktion im größten Land Ostasiens hat die Preise für Konsumgüter in den Industrienationen in den vergangenen Jahren immer weiter sinken lassen. Dadurch hatten die Zentralbanken in diesen Nationen mehr Spielraum für eine expansive Geldpolitik, denn es war nicht zu befürchten, dass sich die allgemeinen Konsumgüterpreise durch eine leicht steigende Binneninflation erhöhen.

Diese Zeiten scheinen allerdings vorbei zu sein, wie die IfW-Wissenschaftler Klaus-Jürgen Gern, Björn van Roye und Joachim Scheide in ihrem aktuellen Kiel Policy Brief „Higher Inflation in China: Risks for Output and Inflation in Advanced Economies“ aufzeigen. Das Arbeitsangebot in China ist lange nicht mehr so elastisch wie noch vor einigen Jahren, und das begünstigt die dortige Inflation. Der Grund dafür sind unter anderem die steigenden Löhne: Die Arbeiter sind immer besser qualifiziert, es gibt neue Schutzgesetze für Angestellte, und auch in China ist das Arbeitsangebot begrenzt.

Mithilfe eines globalen ökonometrischen Simulationsmodells bekräftigen die Wissenschaftler ihre Ergebnisse und zeigen, dass eine höhere Inflation in China nicht nur die Preisentwicklung in den Industrienationen beeinflusst, sondern auch deren realwirtschaftliche Produktion nicht unberührt lässt.

Vollständige Studie

Ansprechpartner: Dr. Klaus-Jürgen Gern, Björn van Roye, Prof. Dr. Joachim Scheide

Medienanfragen
Tel. 0431/8814-774
Ansprechpartner

warlimont_q.jpg
Guido Warlimont
Leiter Zentrum Kommunikation
Tel. 0431/8814-629


rauck_q.jpg
Mathias Rauck

Sprecher
Tel. 0431/8814-411


radike_q.jpg
Melanie Radike
Sprecherin Migration
Tel. 0431/8814-329
melanie.radike@ifw-kiel.de


laaser_q.jpg
Dr. Claus-Friedrich Laaser
Sprecher
Tel. 0431/8814-463