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Nr. 172    10. März 2015
von Gernot Klepper, Norbert Schmitz, Jan Henke

 

Biokraftstoffe sind besser als ihr Ruf – besonders wenn man sie mit den Alternativen vergleicht!

In der Öffentlichkeit wird häufig das Bild verbreitet, Biokraftstoffe könnten nicht halten was sie versprechen, nämlich einen Beitrag zum Klimaschutz und zur Energiewende zu leisten. Die Liste ihrer vermeintlichen negativen Effekte ist lang: Sie sollen eher mehr Klimagase verursachen als sie einsparen, sie sollen die Ernährungssicherheit gefährden, sie sollen die sozialen Probleme in Entwicklungsländern verschärfen, die tropischen Wälder zerstören und damit seltene Tierarten und generell die Artenvielfalt gefährden. Dagegen wird als vermeintlich klimafreundliche Alternative in Deutschland die E-Mobilität intensiv gefördert. Die Bundesregierung finanziert mit mehr als 1,5 Mrd. Euro F&E-Projekte zur Unterstützung der E-Mobilität. Jetzt sollen nach einem aktuellen Gesetzesentwurf E-Autos im Straßenverkehr sogar bevorzugt werden und Busspuren benutzen dürfen sowie kostenlose Parkplätze in den Innenstädten erhalten.

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