Sektionen
Benutzerspezifische Werkzeuge
22.11.2017
>> Forschung >> Wissensakkumulation und Wachstum  
Forschung
Lehre

CAU-Sommersemester 2016 
A. Hanley, R. Gold, 
Risk and Entrepreneurship

CAU-Sommersemester 2015
D. Dohse, Seminar
Innovation Economics

CAU-Wintersemester 2014/2015
D. Dohse, Vorlesung
Innovation Economics

Research Spotlights

2016
Aus 26 Mach eins: Herausforderungen für ein europäisch-chinesisches Investitionsabkommen
Förderung von Spitzenforschung unabdingbar

2015
Frische Luft für China – wie die CO2-Emissionen des Landes am besten reduziert werden können
Regionales Wirtschaftswachstum auf einen Blick erfassen? Zu schön, um verlässlich zu sein

2014
Vertrauensarbeitszeit stärkt die Innovationskraft von Unternehmen
Internet demobilisiert Wähler

2013
Auswirkungen ethnisch-kultureller Vielfalt in der EU 
Gemeinsam stärker? Zur Konzentration von Innovationsaktivitäten in China

2012
Was kann Spanien von den Neu-Exporteuren unter seinen Unternehmen lernen?

2011
Ausländische Direktinvestitionen in den USA: Einheimische Unternehmen profitieren
In den Hörsaal statt an die Werkbank: Chinas Arbeitskräfte im Wandel

2010
Vom Hörsaal in den Chefsessel – Wer wird Unternehmer und warum?

Beendete Projekte

Quelle des Wachstums

 
Artikelaktionen

Wissensakkumulation und Wachstum

 

Eine der wichtigsten weltwirtschaftlichen Entwicklungen der Gegenwart ist die zunehmende Verlagerung von Forschung und Entwicklung sowie anderer wissensintensiver Aktivitäten aus hochentwickelten Industrieländern in rasch wachsende Schwellenländer („Emerging Economies“). Da neues Wissen langfristig eine der wichtigsten Quelle von Wachstum, Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung ist, ziehen globale Verlagerungen der Wissensproduktion und Veränderungen der internationalen Wissensflüsse globale Verschiebungen von Einkommen und Wohlstand nach sich. 

  

Weltkarte © E. Bode - IfW


Ziel der Forschung in diesem Bereich ist es, zu einem besseren Verständnis der Determinanten von Wissensentstehung, Wissensausbreitung und wissensbasiertem Wachstum in Industrieländern und Emerging Economies beizutragen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Rolle des räumlichen, institutionellen und kulturellen Umfeldes, da die entscheidenden Innovations- und Wachstumsdeterminanten in einer globalisierten Welt nicht diejenigen sind, die ubiquitär verfügbar sind, sondern die, die – zumindest temporär – standortgebunden sind.

Die Forschungsarbeit ist in zwei eng verknüpften Projekten organisiert: 

Wissens-Spillover in Industrieländern
 Geist und Gehirn © Orlando Florin Rosu - Fotolia.com

In diesem Projekt wird untersucht, wie die Ausbreitung neuen Wissens Wachstum und Entwicklung von Unternehmen in hochentwickelten Industrieländern beeinflusst. Schwerpunkte der Forschung liegen auf der Rolle des räumlichen, institutionellen und kulturellen Umfeldes sowie auf den Wechselwirkungen zwischen Internationalisierung und Innovationsfähigkeit.


Wissensakkumulation und Wachstum in Schwellenländern
 schwarzes Kind mit Tastatur © Trisha McCauley - Fotolia.com

In diesem Projekt werden Bestimmungsgründe und Muster von Innovation und Wachstum in Schwellenländern, die Auswirkungen des weltweiten “knowledge sourcing” für Schwellenländer sowie die Akteure und Triebkräfte hinter internationalen Wissensflüssen analysiert. Ein wichtiges Teilprojekt (mit Fokus auf China) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

 

Forschungsnetzwerk

Der Forschungsbereich Wissensakkumulation und Wachstum ist Mitglied der folgenden internationalen Netzwerke:

    • „DIME“ (Dynamics of Institutions and Markets in Europe). In diesem von der EU finanzierten Exzellenznetzwerk untersuchen Ökonomen, Sozialwissenschaftler und Wirtschaftsgeografen die ökonomischen und sozialen Konsequenzen der fortschreitenden Globalisierung in wissensbasierten Gesellschaften.
    • „Megacities-Megachallenge: Informal Dynamics of Global Change“. Dieses von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierte Schwerpunktprogramm verbindet Ökonomen und Sozialwissenschaftler in Deutschland, China und Bangladesh. Der Forschungsschwerpunkt des Programms liegt auf den Wechselwirkungen zwischen Prozessen des globalen Wandels, insbesondere Prozessen der Wissensakkumulation und Wissensausbreitung, und informellen Institutionen und Prozessen in megastädtischen Systemen.

Mehr Informationen finden Sie auf den offiziellen Webseiten dieser zwei Netzwerke. Entsprechende Links finden Sie in dem Bildfeld „Netzwerke“.

 

Projekte

Aktuelle Publikationen

Das Team
Wissensakkumulation und Wachstum
<!-- Intern -->
(Leiter)
(stellv.Leiter)
Carmen Andersson
(Büro)
Prof. Dr. Stephan Heblich
Andrea Schäfer
assoziiert:
Limin DU
Rajeev K. Goel
Prof. Dr. Ingrid Ott
Netzwerke

Dime.jpg

InterSpiN

Logo_Megacities

WWWforEUROPE_Logo

Aktuelles

Konferenzen

57th Congress of the European Regional Science Association (ERSA) 
Groningen The Netherlands, 29.08.–01.09.2017 
IfW researchers Dirk Dohse and Robert Gold (joint with Dirk Fornahl, University of Bremen) organize a special Session on “Place -based Policies and International Embeddedness”
Call for Papers

 

Politikberatung

2017

German Nationalism Is Back In The Bundestag: Robert Gold Discusses The Analogy With Trump’s America INQUISITR

Adult Training in the Digital Age G20Insights

A New Approach to Identifying Causal Mechanisms: With an Application to the Effect of Trade on Labour Markets and Politics VoxEU

German Data Storage Laws 'Threaten Free Trade' Deutsche Welle

2016

China’s Growth Challenges. Kiel Policy Brief 101

Parcels Full of Tough Nuts to Crack – Key Factors for Cities to Manage New ChallengesGES Blog

Wirtschaftliche Bedeutung universitärer SpitzenforschungKonrad Adenauer Stiftung

Auf dem Weg zu einem Investitionsabkommen zwischen der EU und China. Ökonomenstimme

2015

Chinas grosser Technologie‑Sprung. Capital.de

The EU‐China Bilateral Investment Agreement in Negotiation: Motivation, Conflicts and PerspectivesKiel Policy Brief 95

The Regional Dispersion of Innovation Activities: A Huge Challenge for China’s Innovation. Shanghai Economic Comment

RMB Internationalization and the Role of Shanghai Free Trade Zone. Kiel Institute Focus 27