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18.06.2018
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Internationale Finanzmärkte und Global Governance

Waren-, Arbeits- und Finanzmärkte sind über Grenzen hinweg eng verflochten und auch die nationale Politik wird zunehmend von globalen wirtschaftlichen Ereignissen geprägt. Ziel des Forschungsbereichs „Internationale Finanzmärkte und Global Governance“ ist es globale Wirtschaftszusammenhänge zu analysieren und zu verstehen. Ein Schwerpunkt liegt auf der finanziellen Globalisierung, also den Chancen und Risiken internationaler Finanzströme. Auch der Zusammenhang von Politik und Wirtschaft ist ein Fokus unserer Abteilung, sowie die Rolle globaler Institutionen.

Unsere Forschung ist empirisch und zum Teil auch wirtschaftshistorisch ausgerichtet. Die meisten Projekte haben eine Langzeit-Perspektive und nutzen Daten der letzten Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte. Unser Ziel ist es aus historischen Erfahrungen zu lernen, um zukünftigen politischen Herausforderungen und makroökonomischen Schocks besser begegnen zu können.


Insbesondere widmet sich der Forschungsbereich folgenden Themen:

 

  1. Internationale Finanzmärkte und Makroökonomie:
    • Wie beeinflussen internationale Kapitalflüsse die Finanzstabilität?
    • Gibt es einen globalen Boom-Bust-Zyklus der Kapitalflüsse?
    • Wie riskant sind Staatsanleihen für private Investoren und das Finanzsystem?
    • Wie können wir Schuldenkrisen besser bewältigen, bzw. ihnen vorbeugen?
    • Leistungsbilanzungleichgewichte: Wie hoch ist die Rendite deutscher Anlagen im Ausland?  

     

  2. Global Governance und politische Ökonomie:
    • Wann und wie kooperieren Länder finanziell während Krisen und Katastrophen?
    • Sollten internationale Finanzinstitutionen, wie z.B. der IWF oder der ESM, reformiert werden und wenn ja, wie?
    • Brauchen wir eine Insolvenzordnung für die Eurozone und darüber hinaus?
    • Was sind die politischen und sozialen Kosten von Finanzkrisen?
    • Was sind die wirtschaftlichen Folgen von Populismus und politischer Polarisierung?

     


Forschungsnetzwerk

Unsere Forschung entsteht in Zusammenarbeit mit einem internationalen Netzwerk an Koautoren. Derzeit arbeiten wie vor allem mit folgenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zusammen:

    • Marcos Chamon (IMF)
    • Elisabeth de Fontenay (Duke)
    • Mitu Gulati (Duke)
    • Helios Herrera (Warwick)
    • Kris Mitchener (Santa Clara und NBER)
    • Guillermo Ordonez (University of Pennsylvania und NBER)
    • Hillel Rapoport (Sorbonne und Paris School of Economics)
    • Carmen Reinhart (Harvard und NBER)
    • Moritz Schularick (Bonn und CEPR)
    • Julian Schumacher (ECB)
    • Uwe Sunde (LMU München)
    • Mark L.J. Wright (Federal Reserve Bank of Chicago und NBER)
    • Jeromin Zettelmeyer (Peterson Institute und CEPR)

  

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