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25.02.2017
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Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM)

Eine Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern arbeitet zusammen mit politischen Entscheidungsträgern und der Zivilgesellschaft. Wir identifizieren Herausforderungen und erarbeiten Handlungsstrategien zur Asyl- und Migrationspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten.

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Antworten auf drängende Fragen

Flüchtlingsmigration, Einwanderung aus Drittländern im Allgemeinen und EU-interne Mobilität von Arbeitskräften werden noch lange bestimmende Themen in Europa sein. Wie mit diesen Herausforderungen umgegangen wird, wird den Zusammenhalt und die Handlungsfähigkeit Europas bestimmen. Das dreijährige Forschungsprojekt beschäftigt sich mit den drängendsten Forschungsproblemen und Anliegen der Entscheidungsträger.

Die Forschungsallianz

Im Kern von MEDAM arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel, am Migration Policy Centre (MPC) des European University Institute (EUI) in Florenz und am Centre for European Policy Studies (CEPS), einem Think Tank in Brüssel.

Durch MEDAM entwickeln wir Lösungen für die Asyl- und Einwanderungspolitik der EU und ihrer Mitgliedsstaaten, die

  • es der EU ermöglichen, ihren humanitären Verpflichtungen gegenüber den Flüchtlingen gerecht zu werden;
  • die Mobilität innerhalb der EU und die Einwanderung aus Drittländern für Wachstum und Entwicklung in Herkunfts- und Zielländern nutzt;
  • die Rolle der Arbeitsmigration zur Förderung der Integration mit den EU Beitritts- und Nachbarländern erkennt;
  • sich mit den Migrationsfolgen des Bevölkerungswachstums und des demografischen Wandels in Afrika und Entwicklungsländern außerhalb Afrikas befasst;
  • die Integration von Immigranten und ihren Nachkommen in den Arbeitsmarkt und die Gesellschaft, und dadurch ihren Beitrag zum europäischen Wirtschaftswachstum, fördert.

Dabei konzentrieren wir uns vorwiegend auf ökonomische Fragen der drei großen Themenbereiche:

  • EU Asyl- und Migrationspolitik;
  • die wirtschaftliche und soziale Integration von Zuwanderern und ihren Beitrag zum Wohlstand der EU;
  • die Auswirkungen von Migration auf die Herkunfts- und Erstasylländer.

Forschung und Dialog

MEDAM setzt an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Politik an. Sowohl fundierte Forschung als auch der regelmäßige Dialog mit Entscheidungsträgern auf nationaler und europäischer Ebene sind zentrale Elemente des Projekts. Erkenntnisse und forschungsbasierte Politikempfehlungen werden durch unsere Hauptpublikation, den jährlichen MEDAM Assessment Report, sowie Policy Briefs und Forschungsarbeiten verbreitet. Neben schriftlichen Analysen und Beiträgen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften werden die Projektergebnisse über verschiedene Veranstaltungsformate mit Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, wie dem Global Economic Symposium und dem CEPS Ideas Lab, in die politische Diskussion eingebracht.

In diesem Rahmen planen wir eine CEPS-MEDAM Task Force, um EU Administratoren und politische Entscheidungsträger in die Entwicklung von umsetzbaren Vorschlägen zur Reform der Asyl- und Migrationspolitik einzubinden.

MEDAM-Forscher beteiligen sich zudem an der Think20-Task Force 'Forced Migration'. Die Think20 (T20) ist eine Gruppe von Think Tanks aus den G20-Ländern, die von der Bundesregierung damit betraut ist, während der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 Empfehlungen für die G20 zu erarbeiten. Das IfW hat den Mitvorsitz der Task Force, um Vorschläge mit Blick auf den G20-Gipfel im Juli 2017 in Hamburg zu entwickeln.

Der Mercator Dialogue on Asylum and Migration (MEDAM) wird von der Stiftung Mercator gefördert.

MEDAM-Partner

Das Team
<!-- Intern -->
am IfW
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am CEPS
Dr. Daniel Gros
Dr. Mikkel Barslund
Dr. Mehtap Akguc
Lars Ludolph
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am MPC
Prof. Dr. Alessandra Venturini
Dr. Anna Di Bartolomeo
Kontakt

Projektmanagerin: Cornelia Gold

Kommunikationsmanagerin: Melanie Radike