Medieninformation

Institut für Weltwirtschaft erfolgreich evaluiert

27.03.2019

Die Leibniz-Gemeinschaft hat dem Institut für Weltwirtschaft nach einer Evaluierung im Herbst 2018 in seinen diversen Arbeitsbereichen sehr gute wissenschaftliche Leistungen attestiert und den Ausbau der Politikberatung auf nationaler und internationaler Ebene gelobt. Das geht aus dem jetzt von Leibniz veröffentlichten Bewertungsbericht hervor, der Grundlage für die öffentliche Förderung des Instituts für mindestens sieben weitere Jahre ist. Das Institut kann damit unter seinem neuen Präsidenten Gabriel Felbermayr seine erfolgreiche Arbeit auf finanziell gesicherter Basis fortsetzen.

Seit der Evaluierung sieben Jahre zuvor habe sich die positive Entwicklung des Instituts fortgesetzt, die Forschungs- und Beratungsleistungen seien weiter gesteigert worden, heißt es in der Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft. Die neun Arbeitseinheiten des IfW Kiel, in denen die Forschungs- und Beratungsleistungen erbracht werden, bewertete der Senat einmal mit „exzellent“, jeweils dreimal mit „sehr gut bis exzellent“ und „sehr gut“ sowie zweimal mit „gut bis sehr gut“. Darüber hinaus hob der Senat besonders die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit der Universität Kiel hervor sowie den Zuwachs an hochwertigen wissenschaftlichen Publikationen, die Aktivitäten in der internationalen Politikberatung vor allem während der deutschen G20-Präsidentschaft 2017 und die Beteiligung an der Gemeinschaftsdiagnose für die Bundesregierung.

Für die Zukunft empfahl der Leibniz-Senat unter anderem, das Forschungsprogramm weiter thematisch zu schärfen, eigene Infrastruktur für Forschungsdaten zu erweitern und die Vermittlung von Erkenntnissen an die Öffentlichkeit und die Teilnahme am gesellschaftlichen Diskurs auszubauen.

„Diese sehr positive Bewertung des IfW Kiel durch die Leibniz-Gemeinschaft bestätigt, dass am Institut in den vergangenen Jahren hervorragende Leistungen erbracht wurden. Mein Dank dafür geht an alle Beschäftigten. Für mich als neuer Präsident ist das eine exzellente Grundlage und für uns alle ein Ansporn, die Leistungen weiter zu verbessern, neue Anforderungen anzunehmen und weitere Projekte  zu starten“, sagte Gabriel Felbermayr, der seit 1. März das Institut leitet.

Die vollständige Stellungnahme des Senats der Leibniz-Gemeinschaft finden Sie hier.

Die Leibniz-Gemeinschaft

Die Leibniz-Gemeinschaft verbindet 95 selbständige Forschungseinrichtungen. Ihre Ausrichtung reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Raum- und Sozialwissenschaften bis zu den Geisteswissenschaften. Leibniz-Institute widmen sich gesellschaftlich, ökonomisch und ökologisch relevanten Fragen und pflegen enge Kooperationen mit den Hochschulen  u.a. in Form der Leibniz-WissenschaftsCampi, mit der Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland. Sie unterliegen einem transparenten und unabhängigen Begutachtungsverfahren. Aufgrund ihrer gesamtstaatlichen Bedeutung fördern Bund und Länder die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam.

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