Arbeitspapier

Verhindert ein Mindestlohn eine Ausbeutung des Staates?

Kieler Arbeitspapiere, 1884

Häufig wird behauptet, Personen mit geringer Qualifikation oder ohne Ausbildung einigten sich mit Arbeitgebern auf Löhne, die unter den Marktlöhnen liegen, und holten sich die Differenz vom Staat in Form des Arbeitslosengeldes II („Hartz IV“). Arbeitgeber und Arbeitnehmer – so die These – beuten den Staat (die Allgemeinheit) aus. Dies – so die Schlussfolgerung – müsse durch einen Mindestlohn unterbunden werden, sei dieser einheitlich („flächendeckend“) oder nach Branchen und/oder Regionen differenziert.

Autor

Alfred Boss

Info

Erscheinungsdatum
JEL Classification
H24, H26