Wirtschaftspolitischer Beitrag

Economic slowdown in China – Current assessment and global implications

Kiel Policy Briefs, 94

Die IfW-Forscher Klaus-Jürgen Gern, Philipp Hauber und Galina Potjagailo gehen der Frage nach, was eine abrupte und vorübergehender Einbruch der chinesischen Volkswirtschaft für die Weltwirtschaft bedeutet. Während offizielle Statistiken weiterhin eine Expansionsrate von sieben Prozent ausweisen, deuten alternative Indikatoren auf eine spürbare konjunkturelle Verlangsamung am aktuellen Rand hin. Vor diesem Hintergrund simulieren die Forscher die Auswirkungen einer „harten Landung“ der chinesischen Konjunktur mit Hilfe von zwei globalen Modellen. Sollte es in China zu einem Rückgang der Expansionsraten um drei Prozent kommen, dürfte die Weltwirtschaft Produktionseinbußen in Höhe von etwa einem Prozent verzeichnen. Insbesondere Schwellenländer wären dabei stark betroffen. Die deutsche Volkswirtschaft würde aufgrund der großen Bedeutung Chinas für den Außenhandel stärker in Mitleidenschaft gezogen als andere EU-Staaten.

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