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Staatliche Lohnsetzung statt Tarifautonomie?

Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, 117 (3)

Der Autor geht der Frage nach, wie sich die Ansätze einer staatlichen Mindestlohnsetzung mit der in Deutschland geltenden Tarifautonomie vertragen. Er stellt fest, dass eine große Koalition aus Politik und gesellschaftlichen Gruppen aufgrund unterschiedlicher Motive eine staatliche Lohnsetzung zu Lasten von Tarifautonomie und Koalitionsfreiheit etablieren wollen. Er weist darauf hin, dass die beabsichtigte Novellierung des Mindestarbeitsbedingungsgesetzes aus den Zeiten Ludwig Erhards der ursprünglichen Konstruktion des Gesetz entgegenläuft, da es dann anders als bisher zukünftig Schaden für die Beschäftigung hervorrufen könnte.

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Erscheinungsdatum
JEL Classification
J38, J58