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Kooperation ohne Grenzen? Schleswig-Holstein und Hamburg im globalen Wettbewerb

Wirtschaftsdienst, 89 (1)

Hamburg und Schleswig-Holstein müssen sich beide dem globalen Wettbewerb stellen, so dass sie ihre Ausgangsposition verbessern könnten, wenn sie ihre Kräfte bündelten. Der Autor zeigt, dass der Aufbau einer gemeinsamen Wirtschaftsregion mit einer auf wichtigen Handlungsfeldern engen, auch institutionalisierten Zusammenarbeit, die einem Einigungszwang unterliegt, auf kurze und mittlere Sicht ein pragmatischer Ansatz wäre, konkrete Probleme zu lösen und Engpässe zu beseitigen. Die Kooperation im Rahmen einer Wirtschaftsregion ist nur dann funktionsfähig, wenn die Bereitschaft besteht, einen Interessenausgleich auf gleicher Augenhöhe mit dem Partner zu akzeptieren. Es wird ein breites Kooperationsspektrum umrissen, das ausreichend Gelegenheit bietet, ein solches partnerschaftliches Verhältnis zu erproben. Die Intensität der zukünftigen Kooperation würde sich dann über konkrete Fortschritte im Einzelnen ergeben.