IfW-Kiel

Chronik der Konjunkturforschung

Die Geschichte der Konjunkturforschung am Institut für Weltwirtschaft reicht zurück bis in das Jahr 1926. Die Chronik der Arbeitsfelder und Leiter zeigt die herausragende Arbeit des Kieler Instituts.

Leiter und Arbeitsfelder/Organisationsformen

ab 2014 Stefan Kooths

2017
Das „Zentrum Wirtschaftspolitik“ wird mit dem Prognosezentrum verschmolzen und bildet dort den neuen Bereich „Schwerpunktanalysen“

2016
Das IfW kehrt in die Gemeinschaftsdiagnose zurück

ab 2014
Konjunkturanalysen (Weltwirtschaft, Euroraum, Deutschland) erscheinen in der Schriftenreihe „Kieler Konjunkturberichte

1998-2014 Joachim Scheide

2013
Das seit 2010 bestehende Konsortium aus IfW und ZEW scheidet aus der Gemeinschaftsdiagnose aus

ab 2011
Halbjährliche Mittelfristprojektionen (Frühjahr und Herbst) zur wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland (bis 2014 in Kooperation mit dem ZEW)

ab 2006
„Die Weltwirtschaft“ wird eingestellt, Konjunkturanalysen (Weltwirtschaft, Euroraum, Deutschland) erscheinen in der Schriftenreihe „Kieler Diskussionsbeiträge“

ab 2005
Prognosezentrum

ab 1998
Halbjährliche Analysen (Frühjahr und Herbst) zur Konjunktur im Euroraum

1998
Gründung der European Forecasting Research Association for the Macro-Economy (EUROFRAME)

1985-1997 Klaus-Werner Schatz

1993
Erste integrierte Konjunkturprognose für das vereinte Deutschland

ab 1992
Vierteljährliche Konjunkturprognosen für Deutschland und die Welt

1985-2004
Forschungsabteilung V („Konjunktur“) mit den Forschungsgruppen „Grundlagen der Konjunkturforschung“, „Deutsche Konjunktur“, „Internationale Konjunktur“ und „Finanzwirtschaft“

1975-1985 Norbert Walter

1977-1985
Forschungsabteilung V („Konjunktur und Weltwirtschaft“) mit den Forschungsgruppen „Grundlagen der Konjunkturforschung“, „Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland“ und „Internationale Konjunktur“

1975-1976
Forschungsabteilung II („Konjunktur und Weltwirtschaft“), Forschungsgruppe „Konjunktur“

1972-1974
„Konjunktur der Welt“

1970-1974 Klaus-Dieter Schmidt („Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland“)

ab 1970
Kieler Konjunkturgespräche

ab 1970
„Die Weltwirtschaft“ mit zusätzlichen Analysen zur Wirtschaftspolitik

1970-1972 Hubertus Müller-Groeling („Konjunktur der Welt“)

1970-1974
Forschungsabteilung II („Konjunktur und Weltwirtschaft“) mit Forschungsgruppen „Konjunktur der Bundesrepublik Deutschland“ und „Konjunktur der Welt“

1966-1969 Martin Hoffmeyer

ab 1968
Konjunkturprognosen für die Bundesrepublik Deutschland mit systematischer Vorausschau auf das Folgejahr

1949-1966 Werner Gatz

1965
Turnus der Gemeinschaftsdiagnosen wird auf Frühjahr und Herbst umgestellt (bislang Sommer und Winter)

ab 1962
Regelmäßige Analysen zur Konjunktur in der Bundesrepublik Deutschland, „Internationale Wirtschaftslage“ löst „Weltwirtschaftlichen Überblick“ ab

1957
Gründung der Association d’Instituts Européens de Conjoncture Économique (AIECE)

1955
Im Bundesministerium der Finanzen wird der Beirat Arbeitskreis Steuerschätzungen eingerichtet, an dem das IfW seitdem regelmäßig beteiligt ist (halbjährliche Tagungen im Mai und November)

1954-1956
Branchenberichte und Einzelaufsätze als Teil der Konjunkturberichterstattung

ab 1950
Gemeinsame Gutachten der ARGE-Konjunkturforschungsinstitute zur „Lage der westdeutschen Wirtschaft und der Weltwirtschaft“ im Sommer und Winter (Arbeitskreis „Konjunkturbeobachtung“, ab 1951: „Gemeinschaftsdiagnose“) auf Initiative von Fritz Baade (IfW Kiel) und Ferdinand Friedensburg (DIW Berlin) [erste Ausgabe]

ab 1950
Halbjährliche Analysen der Weltwirtschaftslage: Weltwirtschaftlicher Überblick, Länderberichte und Marktberichte (veröffentlicht in der IfW-Schriftenreihe „Die Weltwirtschaft“) [erste Ausgabe]

1949
Gründung der Arbeitsgemeinschaft deutscher wirtschaftswissenschaftlicher Forschungsinstitute (ARGE-Institute), Fritz Baade (IfW Kiel) übernimmt zusammen mit Ferdinand Friedensburg (DIW Berlin) den Vorsitz

1949-1969
Organisation der Forschungsarbeit entlang von Länder-, Markt- und Branchenanalysen

1930-1933 Gerhard Colm

1926-1930 Adolf Löwe

1926-1933
Abteilung für Statistische Weltwirtschaftskunde und Internationale Konjunkturforschung (Astwik)

Literatur

  • Die Weltwirtschaft (laufende Jahrgänge 1950 bis 2005).
  • Beckmann, Ulf (2000): Von Löwe bis Leontief – Pioniere der Konjunkturforschung am Kieler Institut für Weltwirtschaft, Marburg.
  • Czycholl, Harald (2014): 100 Jahre Institut für Weltwirtschaft – Vom königlichen Institut zum globalen Forschungszentrum, Kiel/Hamburg.
  • Hagemann, Harald (2008): Weltklasse für sieben Jahre – Die Konjunkturabteilung des Instituts für Weltwirtschaft 1926-1933, Christiana Albertina, Heft 67, 52-69.
  • Zottmann, Anton (1964): Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel 1914 – 1964, Manuskript, Kiel.