IfW in den Medien

Ökonomen: Keine Massenarbeitslosigkeit in der Autobranche

27.11.2019

Gabriel Felbermayr erwartet durch den Stellenabbau in der Automobilindustrie keine schwerwiegenden Folgen für Deutschland.

Aus dem Artikel

Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Gabriel Felbermayr, wertet die Einsparungen als Folgen des technischen Strukturwandels und eigener Fehler der Branche wie den Dieselskandal. „Die Auswirkungen auf den gesamten Arbeitsmarkt in Deutschland dürften – wenn überhaupt – überschaubar sein. Denn der Stellenabbau soll sich offenbar nicht abrupt, sondern über viele Jahre verteilt und ohne Entlassungen vollziehen.“

Der Strukturwandel bringt es aus Sicht von Felbermayr zudem mit sich, dass in anderen Bereichen neue Arbeitsplätze entstehen. „Die Beschäftigten in der Automobilbranche sind hierbei mit ihren überdurchschnittlichen Qualifikationen in einer sehr guten Ausgangsposition.“

Außerdem schaffen die Autokonzerne auch neue Stellen, vor allem im Bereich der Elektromobilität. „Ein starker Anstieg von Arbeitslosigkeit infolge veränderter Wirtschaftsstrukturen konnte in der Vergangenheit nicht beobachtet werden, und es deutet nichts darauf hin, dass sich daran etwas ändert“, meint Felbermayr.

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