IfW in den Medien

Der nächste Handelskrieg könnte ausfallen

07.11.2019

Gabriel Felbermayr meint, die glaubhafte Drohung der EU mit Gegenzöllen hat Trump zum Einlenken gebracht.

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(...) Dass der Trump-Regierung offenbar die Lust vergangen ist, mit ihrer aggressiven Handelspolitik einen weiteren Streit zu beginnen, nehmen Berlin, Brüssel und die Autobauer mit vorsichtiger Erleichterung zur Kenntnis. „Es gibt Signale aus Washington, dass es diese Zölle nicht geben wird“, sagt Gabriel Felbermayr, der Präsident des Instituts für Weltwirtschaft Kiel. Der Ökonom glaubt, dass nach der Eskalation des Handelsstreits mit China in der Trump-Regierung ein Umdenken stattgefunden hat. „Die Risiken, die damit verbunden sind, werden auch von der US-Regierung als zu groß eingeschätzt. Die EU-Kommission hat immer wieder glaubwürdig gesagt, dass sie auch vorab mit Gegenzöllen auf Strafzölle reagieren würde. Das aber würde Trump in der anlaufenden Wahlkampfphase stark in Bedrängnis bringen.“ Der US-Präsident könne es sich nicht leisten, mit China und Europa einen Zweifrontenkrieg zu führen.

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