IfW in den Medien

Der Bund gibt mehr Geld aus

15.11.2019

Jens Boysen-Hogrefe kritisiert die mangelnde langfristige Investitionsplanung der Bundesregierung.

Aus dem Artikel

(...) Auch der Finanzwissenschaftler Jens Boysen-Hogrefe vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) kritisiert, dass die Investitionen nicht stetiger und langfristiger geplant sind. Es sei nicht hilfreich, jetzt Geld in die Hand zu nehmen, weil es da ist – sondern entscheidend, dass „die Investitionstätigkeit mit einem leichtem Aufwärtspfad verstetigt wird“. Die Flüchtlingsrücklage aufzulösen und so eigentliche Defizite zu bemänteln, hält Boysen-Hogrefe zudem für unstatthaft.

„Da sollte man es doch ehrlich machen, Defizite als solche benennen und die Rücklage für schlechte Zeiten aufsparen“, sagte er. So bürde man der Nachfolgeregierung Lasten auf. Akuten Handlungsbedarf, jetzt noch mehr Geld in die Infrastruktur zu stecken, sieht man am Kieler IfW mit Blick auf die Überauslastung in der Bauwirtschaft aber nicht – zumal bestehende Mittel längst nicht vollständig abgerufen werden.

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