IfW in den Medien

Krim-Streit: Deutschland trägt die Hauptlast der Russland-Sanktionen

11.10.2019

Julian Hinz zu den Lasten aus den Russland-Sanktionen.

Aus dem Artikel

(...) Nun haben Matthieu Crozet von der Lingnan University in Hongkong und Julian Hinz vom Kieler Institut für Weltwirtschaft unter dem Titel „Friendly Fire: The Trade Impact of the Russia Sanctions and Counter-Sanctions“ eine Studie vorgelegt, die den Anspruch erhebt, den Einfluss der Sanktionen zu isolieren. Sie erscheint demnächst in der Zeitschrift „Economic Policy“.

Die beiden Forscher schätzen zunächst als Vergleichsmaßstab, wie sich der Handel der verschiedenen Länder mit Russland ohne Sanktionen entwickelt hätte. Aus der Vergangenheit isolieren sie die wichtigsten Einflussfaktoren auf die Handelsströme, wie zum Beispiel Abstand und Entwicklung der Konjunktur in Russland und bei den Handelspartnern.

(…) Bemerkenswerterweise stellen Hinz und Crozet fest, dass der Handelsschaden ganz überwiegend nicht durch Export- oder Importverbote für bestimmte Güter entsteht, sondern indirekt. Es sind nämlich nur wenige Güter direkt betroffen. Bei Exportverboten sind das vor allem militärische Güter und Ausrüstungen für die Ölbranche, sowie alle Produkte von der Krim.

Zum vollständigen Artikel

Fachlicher Kontakt