IfW in den Medien

CO2-Preis: Einstiegspreis für CO2 liegt weit hinter den Erwartungen zurück

22.09.2019

Ulrich Schmidt, Wilfried Rickels und Gabriel Felbermayr zu den Eckwerten einer CO2-Bepreisung.

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(...) „Wenn die CO2-Emission künftig der entscheidende Bezugspunkt für die Besteuerung sein soll, dann müssen die schon existierenden Steuern angeglichen werden. Es reicht nicht, den CO2-Preis einfach noch draufzuschlagen“, sagte Ulrich Schmidt vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) dem Handelsblatt. „Die Politik sollte die Gelegenheit nutzen, die Besteuerung entsprechend zu überarbeiten. Dabei sollte sie auch solche Sektoren berücksichtigen, die derzeit noch gar nicht belastet sind“, empfiehlt Schmidt.

Schmidt verweist etwa auf den Landwirtschaftssektor. „Benzin und Diesel sind schon erheblich belastet. Bei Heizöl dagegen fällt diese Belastung wesentlich geringer aus, landwirtschaftliche Produkte sind überhaupt nicht betroffen“, sagt der Kieler Ökonom.

Bei der Einführung eines deutschen CO2-Preises müssten „die existierenden Preise im europäischen Emissionshandel sowie die aus der deutschen Energiesteuer resultierenden impliziten Preise berücksichtigt, angerechnet“ oder „korrigiert werden“, heißt es in einer dem Handelsblatt vorliegenden Analyse, die Schmidt gemeinsam mit seinen Kollegen Wilfried Rickels und Gabriel Felbermayr, der auch Präsident des IfW ist, verfasst hat.

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