IfW in den Medien

Britische Wirtschaft in Angst Der "BoJo"-Effekt

03.08.2019

Gabriel Felbermayr erwartet, dass die Wirtschaft auf beiden Seiten des Kanals durch einen ungeregelten Brexit schwer getroffen würde.

Aus dem Artikel

(...) Das ändert sich nun. Schon im parteiinternen Wahlkampf um die Nachfolge von Theresa May hat Johnson versprochen, den Brexit pünktlich zu Halloween umsetzen: "Do or die, come what may." Notfalls ohne Einigung mit Brüssel. "Unter May war die Hoffnung weitverbreitet, dass es keinen harten Brexit gibt - und wenn doch, werden alle Verantwortlichen konstruktiv arbeiten, um den harten Brexit so gut wie möglich abzufedern", sagt IfW-Chef Felbermayr. "Bei Johnson deutet vieles auf einen harten Konfrontationskurs hin."

(…)

"Johnson verspricht einen harten Brexit, der nicht wehtut - aber das nehmen ihm die meisten Menschen nicht ab", sagt IfW-Chef Felbermayr dem SPIEGEL. Tatsächlich wären die Verwerfungen im Fall eines "No Deal" erheblich. In internen Regierungspapieren, aus denen die Zeitung "The Guardian" zitiert, heißt es, ein harter Brexit im Herbst könne schlimmere Folgen für das Land haben als zum ursprünglich geplanten Austrittstermin am 29. März. Unter anderem warnen die Autoren vor Panikkäufen von Bürgern und Störungen von Medikamentenlieferungen aus dem EU-Ausland.

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