IfW in den Medien

Neue Chefin, alte Probleme

20.07.2019

Gabriel Felbermayr fordert von der designierten EU-Kommissionspräsidentin eine Vertiefung des EU-Binnenmarktes.

Aus dem Artikel

(...) Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Gabriel Felbermayr, fordert die neue Kommissionschefin auf, die EU in Handelsstreitigkeiten mit den beiden Großmächten USA und China zu einen: „Dies wird nicht leicht, es gilt einen neuen Konsens zwischen dem freihandelsskeptischen Frankreich und dem exportorientierten Deutschland zu finden.“ Er sieht auch Hürden: Im alten EU-Parlament habe die Zustimmung zu Freihandelsverträgen wie jene mit Kanada oder Japan bei 70 Prozent gelegen, nach der Neuwahl der Abgeordneten sei die Mehrheit geschrumpft. Die Bedeutung ihres Binnenmarkts mit mehr als 500 Millionen Verbrauchern sei der stärkste Trumpf der EU in multilateralen Verhandlungen, findet Felbermayr. „Von der Leyen sollte daher unbedingt eine Vertiefung des Binnenmarktes in wichtigen Technologiebereichen wie Medizin-und Biotechnologie, der Energie, dem Bankenwesen sowie bei der Digitalisierung vorantreiben“, sagt der Ökonom. 

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