IfW in den Medien

Das weltweite Ende des Booms

19.07.2019

Gabriel Felbermayr prognostiziert für Deutschland eine aufkommende Industrieschwäche.

Aus dem Artikel

(...) Die deutsche Industrie schwächelt seit knapp einem Jahr, wichtige Branchen wie die Autoindustrie und der Maschinenbau schicken Beschäftigte in Kurzarbeit. „Die Industrieschwäche wird Auswirkungen haben auf die Gesamtwirtschaft“, erwartet Gabriel Felbermayr, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft. „Die Lohnsteigerungen werden sich abschwächen, in der Industrie werden Arbeitsplätze wegfallen. Das wird auf den Konsum zurückwirken, der sich ebenfalls abschwächen wird“, prophezeit er.

(…)

Diese Spirale abwärts stoppt erst, wenn sich die Industrie wieder erholt. Ein Ende der von US-Präsident Donald Trump begonnenen Handelskonflikte würde helfen, ein sanfter Brexit ebenso. „Die deutsche Industrie ist nicht krank“, betont IfW-Präsident Felbermayr. Sie müsse sich teilweise neu orientieren, vor allem die Autoindustrie. Dann könne sie sich auch schnell erholen. Allerdings: Die Neuorientierung muss ziemlich umfassend sein. Das spricht eher dafür, dass die Erholung nicht schnell kommen wird. Denn in den größten Wirtschaftsnationen USA und China vollziehen sich tief greifende Veränderungen, die rund um den Globus wirken.

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