IfW in den Medien

Chinas Wachstum so niedrig wie seit 1992 nicht

16.07.2019

Gabriel Felbermayr bewertet die Schwäche der chinesischen Konjunktur.

Aus dem Artikel

(...) "Die chinesische Sonderkonjunktur geht langsam aber sicher zu Ende", urteilt Gabriel Felbermayr, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW). Das wird sich auf die deutsche Wirtschaft auswirken, die inzwischen stark von dem asiatischen Land abhängt.

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Zwischen 2008 und 2011 wuchs die Volkswirtschaft noch jedes Jahr um knapp zehn Prozent, manchmal stärker. Im Gesamtjahr 2019 rechnet Felbermayrs Institut nur noch mit 6,2 Prozent, 2020 mit 5,8 Prozent. Und manche Ökonomen halten die offiziellen Zahlen um bis zu zwei Prozentpunkte übertrieben.

Die Effekte der chinesischen Abschwächung sind gewaltig. Fast ein Fünftel der Weltnachfrage entsteht derzeit in China. Jedes Prozent weniger Wachstum drückt die Weltwirtschaft deutlich.

Besonders davon betroffen ist die Bundesrepublik. Während halb Europa nach der Finanzkrise 2008 in eine schwere Depression rutschte, boomte die deutsche Konjunktur dank der Exporte bald. Viele Warenlieferungen gingen ins Reich der Mitte. Jetzt läuft es nicht mehr so geschmiert. "Gerade für den deutschen Maschinenbau wird China zunehmend schwierig", beobachtet Felbermayr.

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