IfW in den Medien

Eine Wende zur Vernunft in der deutschen Energiewende?

06.05.2019

Gernot Klepper hält die Ausweitung des Emissionshandels für die beste CO2-Massnahme. In diesem Fall würde europaweit dort Kohlendioxid eingespart, wo dies am günstigsten ist.

Aus dem Artikel

(...) Gernot Klepper vom Institut für Weltwirtschaft in Kiel hält deshalb die Ausweitung des Emissionshandels für die beste Massnahme. Dafür plädiert nun auch die Spitze der CDU. In diesem Fall würde europaweit dort Kohlendioxid eingespart, wo dies am günstigsten ist. Zu erwarten sei, dass der Stromsektor noch rascher CO2 reduzieren würde als heute, weil dort die Vermeidung günstiger sei als im Verkehrssektor, sagt Klepper. Nähme man die Landwirtschaft hinein, wäre wegen des Treibhausgases Methan wohl mit teurerem Rindfleisch zu rechnen, während Geflügel und vegetarische Produkte relativ günstiger würden. Solche Preiseffekte sind jedoch erwünscht, da sie die unterschiedlichen Wirkungen aufs Klima spiegeln. Es sieht indes nicht danach aus, als würden alle 28 Länder zu einer Ausdehnung des Emissionshandels Hand bieten.

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