IfW in den Medien

Dürre kostete 0,2 Punkte Wachstum

11.01.2019

Laut IfW-Analyse hat das Niedrigwasser die gesamtwirtschaftliche Entwicklung spürbar gedämpft.

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(...) „Insgesamt dürfte das Niedrigwasser die Zuwachsrate des BIP im dritten Quartal 2018 um 0,2 Prozentpunkte, im vierten Quartal um 0,1 Prozentpunkte gedämpft haben“, sagte IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths dem Handelsblatt.

Das ist durchaus eine spürbare Größenordnung. Im Sommerquartal war die Wirtschaftsleistung um 0,2 Prozent zurückgegangen. Ohne Niedrigwasser hätte es diesen Rückgang demnach nicht gegeben. Und wenn der zweite Sondereffekt auch nicht gewesen wäre, hätte das Statistische Bundesamt womöglich sogar Wachstum verzeichnet: Denn etwa 0,3 Prozentpunkte Wachstum kostete, ebenfalls nach Berechnungen des IfW, der neue Abgasstandard WLPT, den die deutschen Automobilbauer erst viel zu spät umsetzten, weshalb sie viele Autos im Sommer in Europa nicht verkaufen durften.

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