IfW in den Medien

Der Abschwung ist noch keine Krise

14.01.2019

Stefan Kooths sieht im jüngsten Konjunkturdämpfer eine Rückkehr zur Normalität.

Aus dem Artikel

(...) „Wir sehen, dass der Aufschwung zu einem Ende kommt“, resümiert Stefan ­Kooths vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW). „Dass die Überauslastung der Wirtschaft zurückgeht, ist zunächst einmal aber keine schlechte, sondern eine gute Nachricht.“ Eine längere Überauslastung könne zu Fehlentscheidungen führen: „So kann die hohe Nachfrage Unternehmen dazu verleiten, ihre Geschäftsmodelle für ­tragfähiger zu halten, als sie sind.“

Die meisten Bürger werden die Konjunkturabkühlung nach Einschätzung Wollmershäusers kaum zu spüren bekommen, denn viele Haushalte profitierten dieses Jahr von sinkenden Sozialabgaben oder Rentenerhöhungen. „Der Konsum wird die Konjunktur weiter stimulieren“, folgert der Ifo-Experte. Zumal wegen des Wettbewerbs um Fachkräfte weitere Lohnsteigerungen erwartet werden. „Selbst wenn es zu einer Flaute in bestimmten Geschäftsbereichen kommen sollte, werden sich Unternehmen genau überlegen, ob sie Stellen abbauen oder nicht doch lieber Arbeitszeitkonten ­abschmelzen“, meint Kooths.

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