IfW in den Medien

Jeder für sich, keiner für alle – beim G20-Gipfel geben Nationalisten den Ton an

29.11.2018

Dennis Snower fordert, dass Staaten, die für eine liberale Politik stehen, beim G20-Gipfel notfalls allein ohne die USA voranschreiten.

Aus dem Artikel

(...) Vor zehn Jahren war der damalige US-Präsident George W. Bush noch eine der treibenden Kräfte für ein klares Bekenntnis der G20 zum Freihandel. Trump hingegen zog im Juni seine Unterschrift unter die G7-Abschlusserklärung in Kanada nach einem Streit über den Protektionismus wieder zurück.

„Seit Trump, der Präsident der westlichen Führungsmacht, die Garant für eine multilaterale und freiheitliche Weltordnung war, eine solche Politik verfolgt, sehen sich andere Staaten zur Nachahmung animiert“, warnt auch Dennis Snower, Präsident des Instituts für Weltwirtschaft in Kiel. Er fordert, dass solche Staaten, die für eine liberale Politik stehen, notfalls allein voranschreiten. So etwa, wie beim G20-Gipfel in Deutschland, als alle 19 Staaten die Abschlusserklärung in der Klimafrage unterschrieben – mit Ausnahme der USA.

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