IfW in den Medien

Trumps größter Denkfehler

08.06.2018

Gastbeitrag von Stefan Kooths, der die Klagen der USA über Deutschlands Leistungsbilanzüberschüsse für unlogisch hält.

Aus dem Artikel

(...) Die Ansicht, die Vorteilhaftigkeit des Außenhandels ließe sich am Vorzeichen der Außenhandels- oder Leistungsbilanzsalden ablesen, ist ebenso weitverbreitet wie falsch. Die mit den amerikanischen Leistungsbilanzdefiziten einhergehenden Nettokapitalzuflüsse erhöhen das Produktionspotenzial der US-Wirtschaft.

Kapital ist der Treibstoff des Wachstums. Der irreführende Begriff des Außenhandelsdefizits (der übrigens erst mit dem Keynesianismus aufkam) schaut nur auf die Zahlungsseite im Außenwirtschaftsverkehr. Güterwirtschaftlich entspricht ein solches Defizit einem Überschuss: Im Außenhandel fließen den USA mehr Güter zu als ab. Und mit diesen Gütern können Konsumenten und Unternehmer disponieren – und zwar zusätzlich zum heimischen Produktionsergebnis.

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Wirtschaftspolitischer Beitrag

Handelspolitik: Schuss ins Knie

Kiel Focus
06/2018

Mit ihrer aggressiven Zollpolitik schaden die USA vor allem sich selbst – da sind sich fast alle Ökonomen einig (wenn sie nicht gerade...

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