IfW in den Medien

Glücksspiel­prävention könnte bei Spielsüchtigen das Gegenteil bewirken

12.06.2018

Das Ärzteblatt berichtet über eine Studie unter Beteiligung des IfW, wonach Spielsüchtige eine wesentlich andere Wahrnehmung von Gewinnwahrscheinlichkeiten haben als Gelegenheitsspieler oder Nichtspieler.

Aus dem Artikel

(...) Eine geringe Gewinnwahrscheinlichkeit überschätzen pathologische Spieler deutlich mehr als der Rest der Bevölkerung. Umgekehrt resultiert der Hinweis auf einen drohenden Verlust gleichermaßen in Angst bei Spielsüchtigen wie auch bei Nichtspielern. Zu diesem Ergebnis kommt eine empirische Studie mit 74 Probanden, die im Journal of Experimental Psychology: General veröffentlicht wurde (zur Studie). Die derzeit gängige Glücksspielprävention, die ausschließlich geringe Gewinnchancen benennt, könnte somit bei Spielsüchtigen das Gegenteil bewirken, fürchten die Forscher vom Institut für Weltwirtschaft  in Kiel.

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Fachlicher Kontakt

Levent Neyse, Ph.D.

Globale Kooperation und gesellschaftlicher Zusammenhalt, Verhaltensökonomische Ansätze zur Verbesserung von Politikmaßnahmen, Neurobiologische Grundlagen des Entscheidungsverhaltens unter Unsicherheit
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Patrick Ring - Kiel Institute

Dr. Patrick Ring

Kiel Institute Associate,