IfW in den Medien

Wirtschaft statt Entwicklungshilfe: Ein Paradigmenwechsel?

16.12.2018

Rainer Thiele glaubt, auf absehbare Zeit wird Entwicklungshilfe ihre Daseinsberechtigung nicht verlieren.

Aus dem Artikel

(...) Bedeutet das, klassische Entwicklungshilfeprojekte wird es in zehn, 15 Jahren nicht mehr geben? „Nein“, betont der Experte für Allokation und Effektivität von EZA, Rainer Thiele, gegenüber der APA. In vielen Bereichen, insbesondere in der Bildung, bleibe noch „viel an Problemen zu bewältigen“, so der deutsche Forscher des Kieler Institutes für Weltwirtschaft (IfW). Thieles Ansicht nach ist der Privatsektor „sehr wichtig“, er werde die „Hauptlast“ in punkto Entwicklung tragen müssen. Allerdings: „Man kann das schon als eigenes Instrument betrachten, aber es reicht nicht, um große Effekte zu erreichen.“ Etwa bei der Qualifizierung von Arbeitskräften, „da ist EZA sehr aktiv, daher müssen wir das verzahnen“, schlägt der Experte vor. Auch um Rechtssicherheit für jene Unternehmen, die in Afrika investieren, zu schaffen, sei die EZA notwendig.

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