IfW in den Medien

IfW-Präsident fordert Griechenland-Plan nach Staatspleite

29.06.2015

Dennis Snower fordert, die Gläubiger müssten den Austritt Griechenlands aus dem Euro „erkaufen“.

Aus dem Artikel

(...) Griechenland braucht aus Sicht des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW), Dennis Snower, ein «Neustart-Programm» außerhalb der Eurozone. Ein Hoffnung bringender Plan sei nur außerhalb der Eurozone vorstellbar, weil ein Verbleib falsche Anreize für die Stabilitätspolitik in der Eurozone setzen würde, erklärte Snower am Montag. «Da die griechische Regierung einen Euro-Austritt bislang ablehnt und ein erzwungener Austritt politisch extrem risikoreich wäre, müssten die Gläubiger den freiwilligen Austritt Griechenlands aus dem Euro «erkaufen».

So müssten die Gläubiger einen Großteil der Schulden erlassen und ein «Programm Neustart» auflegen, das dem Land Reformen, Investitionen in Bildung und den Aufbau von Know-how in Zukunftstechnologien erlaubt, so Snower. Mit deutlich weniger Schulden gäbe es die Chance für einen Neuanfang: Das Land müsste kein gescheiterter Staat werden, sondern könnte sich außerhalb der Eurozone erneuern.

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