Weltwirtschaftlicher Preis 2016

19 Jun 2016

Geehrt als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft wurden: Prof. Mario Monti, Ph.D. und Dr. h.c. Friede Springer. Die Festrede hielt Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble.

Haus der Wirtschaft

v.l.: Ministerpräsident Torsten Albig, IfW-Präsident Dennis Snower, Friede Springer, Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, Mario Monti, IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater, Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer

Mario Monti

Mario Monti bei der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises 2016

Mario Monti, geboren am 19. März 1943 in Varese, Lombardei, ist ein italienischer Wirtschaftsprofessor und Politiker, der wichtige Ämter auf nationaler und europäischer Ebene innehatte. Bekannt wurde er vor allem durch seine streitbare und unnachgiebige Haltung als EU-Wettbewerbskommissar gegenüber der Marktmacht von Großkonzernen. Seine Erfolge brachten ihm den Spitznamen „Super-Mario“ ein. 2011 löste er Silvio Berlusconi als Ministerpräsident Italiens ab und legte den Grundstein für Reformen im Land. Monti gilt als überzeugter Europäer und wichtiger Unterstützer des Euro. Mehr über Mario Monti


Friede Springer

Friede Springer bei der Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises 2016

Friede Springer, geboren am 15. August 1942 in Oldsum auf Föhr, ist eine deutsche Verlegerin. Sie ist Mehrheitsaktionärin und stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der Axel Springer SE, einem der größten Verlagshäuser Europas. Nach dem Tod ihres Mannes Axel Springer 1985 bewahrte Sie den Verlag vor dem Zerfall, indem sie Stück für Stück Anteile zurückkaufte und so die Kontrolle über das Verlagshaus zurückgewann. Dabei hatte sie mit konkurrierenden Medienunternehmen, interner Missgunst und Erbstreitigkeiten zu kämpfen. Friede Springer stellte den Verlag neu auf und machte aus ihm ein international, multimedial und digital agierendes Medienhaus. Mehr über Friede Springer