Projekt

Sonderwirtschaftszonen: Eine positive Kraft zum Abbau von Ungleichheit?

Sind Sonderwirtschaftszonen (SWZ) effektive wirtschaftspolitische Instrumente zur Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung und ist diese Entwicklung auch sozial inklusiv? Ein Konsortium von fünf Forschungsinstitutionen aus Afrika, Asien und Europa hat sich zusammengeschlossen, um die Auswirkungen von Sonderwirtschaftszonen und ähnlichen Prinzipien zu verstehen und zu quantifizieren. Dabei stehen sowohl die wirtschaftliche Effizienz als auch die Ungleichheit im Fokus.

Projektbeginn 01/2020
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Projektende 12/2023
Suzhou Industrial Park, Jiangsu Province, China

Viele Regierungen von Entwicklungsländern betrachten Sonderwirtschaftszonen (SWZ) und ähnliche Einrichtungen (Industrieparks, Freizonen, Exportförderzonen) als den goldenen Weg, ihren Ländern zu helfen, ausländische Investitionen anzuziehen und an den Vorteilen globaler Produktionsnetzwerke teilzuhaben.  

Allerdings sind verlässliche Beweise für den Erfolg (oder Misserfolg) von Sonderwirtschaftszonen beim Erreichen dieser Ziele sporadisch und uneinheitlich. Und selbst wenn SWZ insgesamt Gewinne für ihre Gastländer generieren, profitiert nicht jeder gleichermaßen. Die Ungleichheit zwischen Arbeitnehmern, Firmen und Regionen innerhalb dieser Länder kann zunehmen. 

Wir sind ein Konsortium von fünf Forschungseinrichtungen aus Afrika, Asien und Europa, die sich zusammengeschlossen haben, um die Rolle von Sonderwirtschaftszonen im wirtschaftlichen Entwicklungsprozess besser zu verstehen. Im Rahmen eines vierjährigen Forschungsprojekts (2020-2023) führen wir empirische Forschung mit Beobachtungsdaten zu verschiedenen Blickwinkeln dieses Themas durch.

Für weitere Informationen besuchen Sie die Projekt-Website:

www.special-economic-zones.org