Projekt

German management and organizational practices survey (gmop)

Projektbeginn 01/2014
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Projektende 01/2018

Das gmop survey (german management and organizational practices survey) ist ein Instrument zur Untersuchung von Managementpraktiken und deren Auswirkungen auf den wirtschaftlichen Erfolg deutscher Unternehmen. Auf Basis von Daten, die bei den Unternehmen direkt erhoben werden, untersuchen wir, welche Rolle Anreiz- und Motivationssysteme (wie Leistungskennzahlen oder Boni), Schritte zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie und flexible Beschäftigungsverhältnisse für die Motivation von Beschäftigten und die Produktivität von Unternehmen spielen. Ziel des Projekts war es, Einsatz und Wirkung solcher Managementinstrumente aus Sicht von Unternehmen zu untersuchen. Das Projekt knüpfte hierbei an die internationale Management- und Organisationsforschung an. Die Ergebnisse sollen in Empfehlungen an die Arbeitsmarktpolitik münden und konkretisieren, wie Arbeitsmarktpolitik an den Bedürfnissen von Beschäftigten und Unternehmen ausgerichtet werden kann.

Folgende Forschungsinhalte standen im Zentrum der Analyse:

  • Der Zusammenhang zwischen bestimmten Managementpraktiken und Unternehmenserfolg, wie Produktivität, Innovationsfähigkeit und Exportfähigkeit
  • Der Vergleich von Managementstrategien in den USA und in Deutschland
  • Der Effekt von Managementpraktiken auf die Beschäftigungsstruktur

Im Rahmen des gmop surveys wurden Informationen für ca. 2000 deutsche Betriebe ausgewertet. Die Stichprobenziehung basierte auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Da in kleineren Betrieben oft keine formalisierte Personalarbeit möglich oder notwendig ist, wurden ausschließlich Betriebe mit mehr als 25 Mitarbeitern befragt. Somit standen nicht nur Großunternehmen sondern ebenso deutsche Mittelstandsunternehmen im Fokus der Studie. Die Unternehmensbefragung wurde zwischen Oktober 2014 und Mai 2015 durchgeführt.

Für die Datenerfassung und Auswertung arbeiteten folgende Institute zusammen: Institut für Weltwirtschaft (IfW), Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit und infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft.

Die Daten sind für Forschungszwecke verfügbar durch das Forschungsdatenzentrum des
IAB.