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Fünfzig Jahre nach Rom: Ist die EU ein Binnenmarkt?

Zeitschrift für Wirtschaftspolitik, 56(3): 1–28

Fünfzig Jahre nach Abschluss der Römischen Verträge ist die Frage zu stellen, ob in der Europäischen Union binnenmarktähnliche Verhältnisse herrschen. Zu einem Binnenmarkt gehören das Fehlen von Barrieren gegen internen Güter- und Faktorhandel ebenso wie einheitliche Marktzugangsbedingungen für Nichtmitglieder. In der Nomenklatur der Integrationstheorie wird ersteres unter den Begriffen Freihandelszone (für den Güter- und Dienstleistungshandel) und Gemeinsamer Markt (freier interner Kapitalverkehr einschließlich Niederlassungsfreiheit für Unternehmen und Freizügigkeit von Arbeit) und letzteres unter dem Begriff Zollunion subsumiert.

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F15