Wirtschaftspolitischer Beitrag

Zeitgespräch: Die Zukunft des Welthandels

Wirtschaftsdienst, 95(5): 303-318

Der Welthandel ist seit den 1950er Jahren fast regelmäßig schneller gewachsen als die globale Wirtschaftsleistung. China ist inzwischen zum Exportweltmeister aufgestiegen. Möglich wurde dies durch kontinuierliche multilaterale Handelsliberalisierungen, die allerdings seit Beginn dieses Jahrhunderts stocken. Derzeit dominieren regionale Abkommen die globale Handelspolitik. Die Abkehr vom Multilateralismus ist auch als Hinwendung zu einem machtbasierten System zu verstehen. Die Interessen der schwächeren Handelsnationen werden dabei weniger berücksichtigt. Mit dem Handel wächst zudem das Verkehrsaufkommen, was ökologisch unerwünschte Folgen mit sich bringt.

Autoren

Martin Klein
Michael Pflüger
Oliver Krebs
Christoph Scherrer

Info

Erscheinungsdatum
JEL Classification
F13, F18, F21
DOI
10.1007/s10273-015-1825-8