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25.05.2013
 
 
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Zentrum Wirtschaftspolitik

Subventionen in Deutschland in den Jahren 2000 bis 2011/2012: der Kieler Subventionsbericht

Geldspritze © babimu - Fotolia.com

Im Jahre 2011 lagen die Subventionen in Deutschland in der erweiterten Abgrenzung des Kieler Subventionsbegriffs bei 166,7 Mrd. Euro. Das ergibt der jetzt vorgestellte neue Subventionsbericht des Instituts für Weltwirtschaft. Die Gesamtsumme der Finanzhilfen und Steuervergünstigungen lag 2011 etwa 18,8 Mrd. Euro höher als noch im Jahre 2000. Im selben Zeitraum sind die Subventionen an Unternehmen (Subventionen in engeren Sinne) um 10,8 Mrd. Euro auf 92,0 Mrd. Euro zurückgegangen. mehr...


Kieler-Krisen-Kompass: Ein Gesamtpaket zur Überwindung der Krise im Euroraum

Um die Krise im Euroraum zu lösen, müssen sowohl die Weichen für eine dauerhaft funktionsfähige Wirtschaftsordnung im Euroraum gestellt werden als auch den Krisenländern die nötigen Spielräume für die Bewältigung ihrer akuten Probleme verschafft werden. Die Richtung eines solchen Programms, das als wirtschaftspolitische Brücke zwischen kurzer und langer Frist gelten kann, gibt der Kieler-Krisen-Kompass vor, der jetzt als Kiel Policy Brief 58 veröffentlicht wurde. „Die Politik hat sich im Dschungel möglicher Rettungs­maß­nahmen verfangen. Der Kieler Krisenkompass weist ihr die Richtung, die aus dem Dschungel herausführt“, betont IfW-Präsident Dennis J.Snower. mehr...


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Griechenland: Schuldenrückkauf für noch mehr Schulden

Unter den gegebenen Bedingungen trägt der aktuelle Schuldenrückkauf nichts dazu bei, die griechische Staatsschuldenkrise zu lösen. Er ebnet vielmehr den Boden dafür, weitere Schulden anzuhäufen. Profiteure des Schuldenrückkaufs sind in erster Linie Hedgefonds, schreibt IfW-Experte Henning Klodt in seinem neuen Beitrag in der Reihe IfW-Fokus. mehr...


Sozialversicherung 2013: Sinkende Bundeszuschüsse statt spürbare Beitragsentlastungen

Geldpaket © Dan Race - Fotolia.com

Die Finanzlage der Sozialversicherung hat sich infolge der Anhebung der Beitragssätze in der Arbeitslosenversicherung und in der gesetzlichen Rentenversicherung zu Beginn des Jahres 2011 sowie im Zuge des kräftigen Aufschwungs deutlich verbessert, so dass die Belastung der Beitragszahler 2013 wieder merklich sinken könnte. Der Kieler Ökonom Alfred Boss zeigt in dem neuen Kiel Policy Brief 56 jedoch, dass der Bund stattdessen seine Zuschüsse zur Sozialversicherung für das Jahr 2013 um 5,6 Mrd. Euro reduziert. Zwar wird auch die Beitragsbelastung etwas sinken, aber hoch bleiben, so dass ein spürbarer Beschäftigungsimpuls nicht zu erwarten ist. mehr...


Ein Inflationsziel für alle Euroländer?

Euro © Digitalpress - Fotolia.com

Das gemeinsame Inflationsziel in der Eurozone kann für einzelne Mitgliedsländer von ihrem optimalen Inflationsziel abweichen. Doch wie kann ein gemeinsames Ziel gefunden werden, bei dem die negativen Auswirkungen möglichst gering sind? Der Kieler Forscher Henning Weber analysiert in seinem neuen Kiel Policy Brief 54 den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Diskussion zu dieser Thematik und zieht daraus Schlüsse für die Eurozone. mehr...


Der Euro am Scheideweg

fotolia

Die Geldpolitik des Eurosystems operiert seit über vier Jahren im Krisenmodus. Die Kieler Forscher Stefan Kooths und Björn van Roye warnen in ihrem neuen Kiel Policy Brief 51 eindringlich davor, dass ohne grundlegende Reformen des Eurosystems die Gefahr eines Zusammenbruchs des gemeinsamen Währungsraums von Monat zu Monat wächst. Symptomatisch für die bisherige Krisenpolitik sind die ausufernden Target2-Positionen der beteiligten nationalen Zentralbanken, die Zentralbankgeld zu unterschiedlichen Konditionen an Geschäftsbanken auf den national weitgehend segmentierten Finanzmärkten ausreichen. Dies geschieht, um in den Defizitländern den Zusammenbruch systemisch relevanter Geschäftsbanken zu verhindern, auch wenn deren Geschäftsmodell nicht tragfähig ist. Die Autoren weisen darauf hin, dass im Ergebnis die Funktionstüchtigkeit des Kapitalmarktes massiv beschädigt und der Wettbewerb im Bankensektor verzerrt wird. Es kommt in großem Stil zu einer Risikoüberwälzung von den Anlegern auf die europäischen Steuerzahler. Abhilfe könnten eine tiefere monetäre Integration sowie eine Finanzmarktordnung für den Euro-Währungsraum schaffen, die den geordneten Marktaustritt insolventer Banken erlaubt. mehr...


Mit Salami-Taktik zu europäischer Beschäftigungspolitik?

EU Flagge

Die Europäische Kommission hat Ende April 2012 ein Beschäftigungspaket vorgestellt, mit dem die Erwerbstätigkeit in der EU verbessert und erhöht werden soll. In der Juni-Ausgabe der Monatszeitschrift Wirtschaftsdienst kritisiert der Kieler Ökonom Henning Klodt, dass dieses Paket den institutionellen und ökonomischen Unterschieden in den nationalen Arbeitsmärkten nicht gerecht werde. Da Ausmaß und Ursachen der Arbeitslosigkeit in den Mitgliedstaaten unterschiedlich seien, sollten auch die wirtschaftspolitischen Maßnahmen entsprechend unterschiedlich ausfallen. "Eine Salami-Taktik der Europäischen Kommission, mit der sie versucht, scheibchenweise die Kompetenz für eine uniforme Beschäftigungspolitik über die gesamte Europäische Union hinweg zu erlangen, könnte auf den Arbeitsmärkten der Mitgliedsländer mehr Schaden anrichten als Nutzen stiften", schließt Klodt. mehr...


Entwarnung für Spanien

Spanien Euro

Das neue IfW-Schuldenbarometer zeigt, dass die derzeitige Aufregung um die spanischen Staatsfinanzen weit überzogen ist. Trotz des jüngsten Zinsanstiegs für zehnjährige Staatsanleihen auf über sechs Prozent ist die Tragfähigkeit der spanischen Staatsschulden nach wie vor gewährleistet. Aus den Berechnungen der IfW-Ökonomen David Bencek und Henning Klodt geht hervor, dass es für Spanien erst bei einem Zinsanstieg auf zehn oder mehr Prozent wirklich kritisch werden könnte. Ausschlaggebend dafür ist vor allem das vergleichsweise niedrige Niveau der Staatsschulden. Die Schuldenquote liegt in Spanien weit unter den entsprechenden Quoten von Griechenland und Portugal und sogar unter der von Deutschland. mehr...


Lehren aus Italiens Schuldenberg

Italien-Euro

Italiens hohe Staatsverschuldung ist im Zuge der europäischen Schuldenkrise in den Fokus des öffentlichen Interesses geraten. In ihrem neuen Kiel Policy Brief 45 zeigen die Kieler Forscher Jens Boysen-Hogrefe und Klaus-Jürgen Gern, dass vor allem die wirtschaftspolitischen Fehler der 60er bis 80er Jahre zum Entstehen des italienischen Schuldenbergs geführt haben und weniger die Finanzpolitik in den Jahren nach der Euro-Einführung. Denn die unsolide Wirtschaftspolitik früherer Jahre hatte hohe Primärdefizite im italienischen Staatshaushalt und damit auch einen Verlust an Vertrauen in die Geldwertstabilität zu verantworten. Das daraus resultierende Ringen der italienischen Zentralbank um Glaubwürdigkeit in den 80er und 90er Jahren hatte hohe Realzinsen zur Folge, die maßgeblich zur italienischen Schuldendynamik beitrugen. Mit dem italienischen Beispiel verdeutlichen die Autoren, dass Inflation langfristig kein Ausweg aus einer Staatsschuldenkrise sein kann, sondern vielmehr eine Hypothek für die Zukunft generiert. mehr...


Portugal ein zweites Griechenland?

Portugese Flag and Euros

Der Blick auf die aktuelle Entwicklung in Portugal verheißt nichts Gutes: Hohe Zinssätze für Staatsanleihen, eine Staatsschuldenquote jenseits der 100 Prozent, eine andauernde Schrumpfung des Sozialprodukts und eine zweistellige Arbeitslosenquote signalisieren eine tiefe Wirtschaftskrise. Parallelen zum griechischen Niedergang drängen sich geradezu auf. Es verwundert nicht, dass Portugal fast schon als ein zweites Griechenland angesehen wird. Die Kieler Ökonomen Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser gehen in ihrem neuen Kiel Policy Brief 42 der Frage nach, ob Portugal wirklich als ein zweites Griechenland anzusehen ist. In ihrer Analyse ziehen sie einen Vergleich zwischen den realwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Portugal und Griechenland und führen aus, mit welchen Reformen Portugal seine Krise in den Griff bekommen kann (für eine deutschsprachige Zusammenfassung siehe IfW Fokus 113). mehr...


Griechenlands Schulden immer noch nicht tragbar?

Parthenon

Die verbleibende Schuldenlast Griechenlands nach dem Schuldenschnitt ist größer als erwartet, die erforderliche Haushaltssanierung dürfte den bisherigen Rahmen sprengen und die optimistischen Annahmen über die wirtschaftliche Entwicklung Griechenlands scheinen mit immer größeren Unsicherheiten behaftet zu sein, schreiben David Bencek und Klaus Schrader in der neuen Ausgabe des IfW-Fokus. mehr...


Domino in Südeuropa? Griechenland, Portugal und Spanien im realwirtschaftlichen Krisentest

Zu Beginn des neuen Jahres ist die Staatsschuldenkrise in der EU immer noch ungelöst, vor allem südeuropäische Länder sind nach wie vor Gegenstand von Krisenspekulationen. Eine Staatspleite Griechenlands wird nicht länger ausgeschlossen, Länder wie Portugal oder Spanien werden als Krisenkandidaten genannt, die wie Dominosteine als nächste umfallen könnten. Dieser Dominotheorie widersprechen die beiden IfW-Ökonomen Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser in ihrem aktuellen Kieler Diskussionsbeitrag, in dem sie die drei Länder einem realwirtschaftlichen Krisentest unterziehen. Ihr Ländervergleich zeigt, dass aus realwirtschaftlicher Sicht wenig für eine Dominotheorie spricht. Denn die Krisenmuster und –historien sind zu unterschiedlich, wie auch das Problemlösungspotenzial der Länder. mehr...