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21.05.2013
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Veröffentlichungen 2010

des Zentrums Wirtschaftspolitik

2013 | 2012 | 2011 | 2010 | 2009 | 2008

 

2010 

  • Baumgarten, M. und H. Klodt (2010).
    Greece and Beyond: The Debt Mechanics of the Euro.
    Aussenwirtschaft  65 (4), Zürich: Rüegger.
    In ihrem Beitrag stellen die Autoren Martin Baumgarten und Henning Klodt dar, wie für die sogenannten PIGS-Länder der Beitritt zur Euro-Zone zu sinkenden Zinsen und steigenden Preise führte, so dass die Realzinsen drastisch fielen und im Extremfall sogar negativ wurden. Das gab starke Anreize zum Schuldenmachen, und zwar sowohl für die öffentliche Hand als auch für die privaten Haushalte. Die „Schuldenmechanik“ fand ein Ende, als die internationalen Finanzinvestoren nicht mehr blind darauf vertrauten, dass die steigenden Schulden tatsächlich zurückgezahlt würden. Soweit die betroffenen Länder die Schulden nicht für eine Stärkung ihres Produktionspotentials, sondern für konsumtive Zwecke nutzten, gerieten sie aus der Schuldenmechanik in eine Schuldenfalle.
  • Baumgarten, M., und H. Klodt (2010).
    Die Schuldenmechanik einer nicht-optimalen Währungsunion.
    Wirtschaftsdienst 90 (6).
    Durch eine „Schuldenmechanik“ in der Währungsunion hat sich die Neuverschuldung Griechenlands und einiger anderer Länder der Euro-Zone im vergangenen Jahrzehnt fast zwangsläufig erhöht. Eine Fehleinschätzung dieser Mechanik und eine kurzfristige Klientelpolitik haben diese Staaten in der Folge in eine „Schuldenfalle“ geführt. Sie äußert sich in kontinuierlich steigenden Staatsschulden und nachlassender internationaler Wettbewerbsfähigkeit. Dies ist das Kernergebnis einer Studie der IfW-Experten Matthias Baumgarten und Henning Klodt. mehr...
  • Boss, A., B. Christensen und K. Schrader (2010).
    Die Hartz IV-Falle: Wenn Arbeit nicht mehr lohnt.
    Kieler Diskussionsbeitrag 474/475.
    Viele Bezieher des Arbeitslosengelds II haben kaum Anreize, eine Vollzeitbeschäftigung auf dem ersten Arbeitsmarkt anzustreben. Für sie sind die Abstände zwischen der ALG-II-Zahlung und dem möglichen Einkommen aus sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung nach wie vor sehr gering. Eine reguläre Arbeit erscheint ihnen daher nicht lohnenswert. Die Autoren zeigen, dass insbesondere für Haushalte mit Kindern und einem Alleinverdiener, der nur eine geringe Qualifikation aufweist, die Lohnabstände problematisch sind. mehr...
  • Boysen-Hogrefe, J. (2010).
    Ist Griechenland noch zu retten? Und der Euro?
    Kiel Policy Brief Nr. 19.
    Der IfW-Konjunkturexperte Jens Boysen-Hogrefe stellt dar, dass Griechenland und der Euro noch zu retten sind. Die Ausgestaltung des Rettungs- und Sparprogramms für Griechenland ist allerdings ist in mehreren Punkten nachbesserungsbedürftig. mehr …
  • Braun, S., N. Dwenger und T. Oechsle (2010).
    Chancen auf einen Studienplatz: Regionale Herkunft erheblich.
    Kiel Policy Brief Nr. 16.
    Die Autoren Sebastian Braun, Nadja Dwenger und Thomas Oechsle zeigen in ihrem Beitrag, dass es einen eindeutig negativen statistischen Zusammenhang zwischen der durchschnittlichen Abiturnote in einem Bundesland und den Erfolgsaussichten auf einen Studienplatz gibt. Die Chancen von Abiturienten auf einen zulassungsbeschränkten Studienplatz hängen nicht zuletzt davon ab, wo sie ihr Abitur gemacht haben. Sie empfehlen daher, die Leistungs- und Bewertungsunterschiede zwischen den Bundesländern abzubauen und das Bildungsniveau nach oben anzugleichen. mehr …
  • Foders, F. (2010).
    Befinden sich die Währungen im internationalen Abwertungswettlauf?
    Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, 126 (4). 
  • Grundke, R. und F. Foders (2010).
    Exportsteuern in Argentinien: Fluch oder Segen? 
    Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, 124 (2).
  • Jannsen, N., und J. Scheide (2010).
    Growth Patterns after the Crisis: This Time is not Different.
    Kiel Policy Brief Nr. 22. 
    Die Erholung nach der globalen Finanzkrise verläuft sehr unterschiedlich – in den Schwellenländern mit sehr hoher Dynamik, in vielen Industrieländern hingegen mit geringerem Expansionstempo als vor der Krise. Woran liegt das? Die beiden IfW-Konjunkturforscher Nils Jannsen und Joachim Scheide gehen dieser Frage nach. mehr…
  • Klepper, G., und S. Peterson (2010).
    Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke oder Klimapolitik – was ist wichtiger? Eine Replik auf das Gutachten "Energieszenarien für ein Energiekonzept der Bundesregierung.
    Kiel Policy Brief Nr. 21.
    Eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland kontrovers diskutiert. Es geht um die Frage, welche Laufzeiten von Kernkraftwerken angesichts der langfristigen klimapolitischen Herausforderungen aus gesamtwirtschaftlicher Sicht am sinnvollsten sind. Die IfW-Umweltexperten Gernot Klepper und Sonja Peterson antworten auf ein Gutachten für das BMWI, das dieser Frage nachgehen sollte. mehr …
  • Klodt, H. (2010).
    Von der Finanzkrise in die Staatswirtschaft?
    Wirtschaftswissenschaftliches Studium (WiSt) 39 (1).
  • Klodt, H. (2010)
    Kann Deutschland der Schuldenfalle entkommen? Perspektiven für den Bundeshaushalt.
    Kiel Policy Brief Nr. 20.
    Die Herausforderungen für den Bundesfinanzminister sind nicht gerade klein: Um die Vorgaben der „Schuldenbremse“ einzuhalten müssen derzeit im Bundeshaushalt rund 42 Mrd. € eingespart werden. Henning Klodt zeigt in seinem Beitrag wie der Bundesfinanzminister Deutschland aus der Schuldenfalle führen kann. mehr...
  • Klodt, H. (2010).
    Gesamtwirtschaftlicher Vorteil: Wirtschaftsförderung in Theorie und Praxis.
    Unternehmermagazin 58 (3).
  • Klodt, H. (2010).
    Wettbewerbspolitik: Beihilfenaufsicht und Finanzkrise.
    Weidenfeld, W., und W. Wessels (Hrsg.), Jahrbuch der Europäischen Integration 2009. Baden-Baden.
  • Klodt, H. (2010).
    Industriepolitik.
    Gabler Wirtschaftslexikon, 17. Auflage. Wiesbaden.
    Industriepolitik ist die gezielte Beeinflussung der sektoralen Produktionsstruktur einer Volkswirtschaft durch den Staat. Bei den Konzeptionen kann grundsätzlich unterschieden werden zwischen einer gestalterischen Strukturplanung, die auf bestimmte Wirtschaftsstrukturen abzielt, und einer ordnungspolitischen Orientierung, die Marktversagen kompensieren will, die Strukturgestaltung aber den Marktkräften überlässt.
  • Klodt, H. (2010).
    Neue Ökonomie.
    Gabler Wirtschaftslexikon,. 17. Auflage. Wiesbaden.
    Neue Ökonomie ist die Bezeichnung des Wirtschaftsbereichs, der in starkem Maße auf dem Internet und damit verbundenen Informations- und Kommunikationstechnologien aufbaut. Produziert und gehandelt werden in erster Linie immaterielle Güter, aber auch bei materiellen Gütern kann die neue Ökonomie etwa im Vertrieb oder in der Organisation und Vernetzung der Produktionsprozesse eine wichtige Rolle spielen. Für manche Beobachter ist die Neue Ökonomie zugleich ein Synonym für die zunächst euphorisch gefeierte und dann geplatzte spekulative Blase an den Börsen in den Jahren von 1999 bis 2003.
  • Klodt, H. (2010).
    Sektorale Strukturpolitik.
    Gabler Wirtschaftslexikon, 17. Auflage. Wiesbaden.
    Sektorale Strukturpolitik bezeichnet die Gesamtheit aller wirtschaftspolitischen Maßnahmen, die auf die Entwicklung der sektoralen Wirtschaftsstruktur Einfluss nehmen. Allg. Ziel der sektoralen Strukturpolitik ist es, die Richtung und/oder das Tempo des sektoralen Strukturwandels zu verändern.
  • Klodt, H. (2010).
    Technologiepolitik.
    Gabler Wirtschaftslexikon, 17. Auflage. Wiesbaden.
    Technologiepolitik ist die Förderung des technischen Fortschritts in einer Volkswirtschaft durch staatliche Maßnahmen. Dazu zählt vor allen die Förderung der Forschung und Entwicklung in Unternehmen, die Bereitstellung wissenschaftlicher und technischer Erkenntnisse aus staatlichen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen für die Anwendung in der Wirtschaft und die Schaffung innovationsfördernder Rahmenbedingungen durch entsprechende Ausgestaltung des Steuerrechts sowie des gewerblichen Rechtsschutzes.
  • Klodt, H. (2010).
    Finanztransaktionssteuer: Eine bittersüße Pille.
    Economag 2010 (9).
    Politiker und Wissenschaftler diskutieren nicht nur hierzulande über Sinn und Unsinn einer Finanztransaktionssteuer. Henning Klodt und Bernhard Speyer erörtern die Vor- und Nachteile der Besteuerung von Finanztransaktionen und die Folgen eines deutschen Alleingangs.
  • Laaser, C.-F. (2010).
    Nutzerabhängige Verkehrsfinanzierung und räumliche Arbeitsteilung : globale und raumwirtschaftliche Aspekte.
    Hesse, M. (Hrsg.), Neue Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Strategien für die großräumige Verkehrsentwicklung. ARL, Hannover.
    Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz der Infrastrukturnutzung durch eine nutzerabhängige Verkehrsfinanzierung stehen nicht in Widerspruch zu den welt-wirtschaftlichen Rahmenbedingungen: Die Anforderungen an die inländische Infrastruktur werden in Zukunft eher weiter zunehmen. Nutzungsentgelte können zugleich aber auch eine Veränderung des Musters der räumlichen Arbeitsteilung mit sich bringen. Der Autor stellt dar, dass die von der Raumordnungspolitik verfolgten Umwelt- und Erreichbarkeitsziele durch eine Umstellung der Verkehrswegefinanzierung auf ein System von Nutzerentgelten deutlich befördert würden.
  • Lange, M., und D. Bruhn (2010).
    Biokraftstoffe und Emissionen aus Landnutzungsänderungen.
    Kiel Policy Brief Nr. 17.
    Der Beitrag von Biokraftstoffen zur Vermeidung von Treibhausgasen ist unter den gegenwärtigen EU-Regeln möglicherweise negativ. IfW-Umweltexpertin Mareike Lange kommt unter Mitarbeit von Dominique Bruhn zu dem Ergebnis, dass nur durch eine Reform der EU-Nachhaltigkeitsanforderungen an Biokraftstoffe die Klimabilanz von Biokraftstoffen verbessert werden kann. mehr …
  • Langhammer, R. (2010).
    Ein kleiner Schritt, kein großer Wurf: IWF-Reformen.
    Wirtschaftsdienst 90 (11).
    Die im November 2010 beschlossenen Stimmrechtsreformen im IWF lassen die Vetoposition der USA unangetastet und belassen die eigentliche Entscheidungskompetenz bei den Mitgliedern. Somit kann das Management des Währungsfonds auch nach der Reform keine Unabhängigkeit gegenüber den Mitgliedern erlangen und wird weiterhin politisch bestimmte Interessen einzelner Mitglieder bei seinen Entscheidungen mitvertreten müssen.
  • Langhammer, R. (2010).
    Der Abbau von Leistungsbilanzungleichgewichten: Doing What Comes Naturally.
    Ifo-Schnelldienst 63 (24). 
    Nach Ansicht von Rolf J. Langhammer spricht vieles dafür, dass sich Ungleichgewichte in den nächsten Jahren trendmäßig zurückbilden werden. Es bedürfe also keiner interventionistischen Maßnahme im Handel oder Kapitalverkehr gegen Ungleichgewichte. Strafzölle gegen chinesische Exporte, wie sie Paul Krugman für die USA fordert, wären absolut fehl am Platz. Es sei aber wichtig, die Bilanzen richtig zu stellen, indem der Handel auf Wertschöpfungsbasis erfasst und die Bedeutung der grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten für Produktivitätsfortschritte in den Partnerländern sichtbar werde.
  • Langhammer, R.; S. Heilmann (2010).
    Managing the crisis: a comparative assessment.
    Bertelsmann-Stiftung (Hrsg.), Managing the Crisis. A Comparative Analysis of Economic Governance in 14 Countries. Gütersloh.
    Die Studie untersucht die Gründe für das rasche und  erfolgreiche Krisenmanagement der wichtigsten Schwellenländer nach Ausbruch der Wirtschafts-und Finanzkrise in der Zeit von November 2008 und November 2009. Als wichtigste Gründe haben sich herausgestellt: erfolgreiche fiskalische Stabilisierung vor der Krise, sachgerechtes Timing und Sequencing von geld-und fiskalpolitischen Maßnahmen, friktionslose Kommunikation zwischen politischem Management, Technokraten und den Markteilnehmern. mehr...
  • Langhammer, R. (2010).
    Sind die goldenen Jahre der Globalisierung vorbei?
    Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik 124 (2).
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Tempo der Globalisierung in der Zeit nach der Krise aus vier Gründen zurückgehen wird. Erstens könnte als Folge der Krise das mittelfristige Wchstum des Produktionspotenzials Schaden genommen haben. Zweitens könnten die hohen privaten und vor allem öffentlichen Schulden eine Konsolidierung erfordern und die Globalisierung von der Nachfrageseite her bremsen. Drittens könnten als Folge der Krise die Verteidigung der Heimatmärkte für Unternehmen wichtiger werden als die Exportmärkte. Viertens könnten Regierungen weniger denn je bereit sein, ihre Märkte uneingeschränkt zu öffnen. mehr...
  • Langhammer, R. (2010).
    Unordnung in der internationalen Handelsordnung: Befunde, Gründe, Auswirkungen und Therapien.
    Perspektiven der Wirtschaftspolitik 11 (2). 
    Die Liberalisierung des iternationalen Handels ist in den vergangenen Jahren zumeist unilateral und weniger multilateral erfolgt. Weniger denn je waren Staaten bereit, ihre Handelspolitik vertraglich zu binden. Rolf J. Langhammer findet drei wesentliche Gründe für diese Entwicklung: die abnehmende Attraktivität des „terms of trade“ Externalitätenarguments, die Schwäche der Schutzfunktion internationaler Abkommen für  Regierungen gegen die Verhandlungsmacht heimischer Lobbyisten und die Tendenz, Handelspolitik in den Dienst der allgemeinen Außenpolitik zu stellen. Alle drei Gründe  schwächen die wesentliche Triebkraft merkantilistisch geprägter multilateraler Verhandlungsrunden in der WTO: das Reziprozitätsprinzip, also die Gleichwertigkeit von Zugeständnissen.
  • Maschke, M., und U. Schmidt (2010). 
    Das Wettmonopol in Deutschland: Status Quo und Reformansätze.
    Kiel Policy Brief Nr. 18.
    In Europa wächst und gedeiht der Markt für Sportwetten, da immer mehr Sportbegeisterte vom heimischen PC aus ihren Sachverstand in klingende Münze verwandeln wollen. Nur in Deutschland sinken die Umsätze des staatlichen Monopolisten ODDSET. Die Kieler Ökonomen Ulrich Schmidt und Mario Maschke plädieren daher für marktgerechte Wettformen, damit private Anbieter dem deutschen Wettmarkt zu neuem Schwung verhelfen können. mehr …
  • Nunnenkamp, P. (2010).
    How Global is Foreign Direct Investment and What Can Policymakers Do About It? Stylized Facts, Knowledge Gaps, and Selected Policy Instruments.
    Solow, R.M. und J.-P. Touffut (Hrsg.), The Shape of the Division of Labour: Nations, Industries and Households. Cheltenham.
  • Schrader, K. (2010).
    Arbeit für Schleswig-Holstein in der Globalisierung.
    UV Nord (Hrsg.), Arbeiten und Leben in Schleswig-Holstein. Edition 2010. Hamburg.
    Aufgrund des globalen Wettbewerbs um Produktionen sind auch in Schleswig-Holstein nicht nur Arbeitsplätze von Geringverdienern, sondern auch von Beziehern höherer Einkommen einem potenziellen Verlagerungsrisiko ausgesetzt. Die langfristige wirtschaftspolitische Herausforderung besteht darin, den Bestand an Arbeitsplätzen zu sichern, ohne gleichzeitig Einkommensverluste hinzunehmen. Der Autor zeigt, dass die Förderung globalisierungsferner, aber gering bezahlter Tätigkeiten daher kontraproduktiv wäre. Die Wirtschaftspolitik wäre vielmehr gut beraten, auf breiter Front eine konsequente Höherqualifizierung der heimischen Arbeitnehmer zu unterstützen. Dabei sollte die Förderung hochwertiger Berufe und Qualifikationen, selbst wenn sie leichter ins Ausland verlagert werden könnten, als Chance auf Globalisierungsgewinne begriffen werden.
  • Schrader, K. (2010).
    Arbeiten trotz Hartz IV?
    Orientierungen zur Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik 124 (2).
    Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2010 entschieden, dass die Regelleistungen im Rahmen des Hartz-IV-Gesetzes nicht verfassungskonform sind. Das Urteil hat die Diskussion über eine angemessene soziale Grundsicherung in Deutschland neu entfacht. Mit dem Hinweis auf die eingeschränkte soziale Teilhabe der Betroffenen wurden höhere Regelsätze
    gefordert. In seinem Beitrag diskutiert der Autor die Frage, wie hoch die Grundsicherung sein darf, damit sich Arbeit noch lohnt.
  • Schrader, K., und C.-F. Laaser (2010).
    Den Anschluss nie gefunden: Die Ursachen der griechischen Tragödie. 
    Wirtschaftsdienst 90 (8).
    Die Eurogruppe hat Griechenland mit dem Argument vor dem Staatsbankrott gerettet, dieser sei durch die Wirtschafts- und Finanzkrise ausgelöst und damit kurzfristig und vorübergehend. Die Autoren zeigen demgegenüber in ihrem Beitrag, dass Griechenland schon seit langem über seine Verhältnisse lebt. Sie machen Vorschläge, wie das Land aus eigener Kraft die Krise überwinden kann. mehr...
  • Schrader, K., und C.-F. Laaser (2010).
    Die baltischen Staaten nach der Krise: Tiger oder Bettvorleger?
    Kieler Diskussionsbeitrag 485.
    Estland, Lettland und Litauen weisen stärkere Bremsspuren in der wirtschaftlichen Entwicklung auf als viele etablierte Industrieländer Westeuropas oder als die Mehrzahl der mittel- und osteuropäischen Reformländer. In ihrem Diskussionsbeitrag gehen die Baltikum-Experten Klaus Schrader und Claus-Friedrich Laaser den Ursachen der ausgeprägten Krise im Baltikum nach und machen Vorschläge, wie diese am besten zu überwinden ist. mehr...
  • Schweickert, R. (2010).
    Mehr Markt wagen – eine europäische Wirtschaftsregierung kann die Geburtsfehler der Währungsunion nicht beheben.
    ifo Schnelldienst 63 (14).