Pressespiegel 2012
Februar
Griechenland: Trotz Milliardenhilfen ein hoffnungsloser Fall
Handelsblatt, 02.02.12
Finanzinvestoren geben Portugal verloren
Nach Griechenland schreiben private Investoren den nächsten Staat ab – portugiesische Anleihen finden kaum noch Käufer. Die Wirtschaft schrumpft, die Defizite steigen. Das Tuschelthema an den europäischen Börsen: ein Schuldenschnitt auch für Portugal.
Handelsblatt, 02.02.12
"Schäuble enttäuscht mich am meisten"
Der Ökonom Alfred Boss hat mit neun Finanzministern zusammengearbeitet und sich oft an ihnen gerieben. Ein Gespräch über Steinbrück, Lafontaine, Waigel und Amtskollegen, den richtigen Umgang mit Schulden, die aktuellen Risiken für den Bundeshaushalt – und was Aktienkurse über den Konjunkturverlauf verraten.
Börse Online 05/12, 06.02.12
Gesucht: erfahrene Ökonomin
Wer folgt auf die scheidende Sachverständige Beatrice Weder di Mauro? Die FTD stellt die aussichtsreichsten fünf Kandidatinnen vor
Financial Times Deutschland, 06.02.12
Think Tanks: Kieler Institut weltweit vorn
Kieler Nachrichten, 07.02.12
Standpunkt: Rolf J. Langhammer
Impulsgeber statt Solidaritätsverweigerer
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.12
Der Rentner als Ressource
Dennis Snower plädiert dafür, länger zu arbeiten und so für mehr Wachstum zu sorgen.
Handelsblatt, 07.02.12
Was Athen jetzt tun muss
Experten des Instituts für Weltwirtschaft: Rakikaler Umbau kann nur mit Hilfe von außen gelingen
Kieler Nachrichten, 08.02.12
Deutsche Wirtschaft verharrt in der Schwächephase
F.A.Z.-Konjunkturindikator stagniert / Produktion sinkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 08.02.12
Wieder Proteste in Athen gegen Sparmaßnahmen. Demonstranten verbrennen deutsche Flagge
Die Welt, 08.02.12
Verhandlungen mit Gläubigern
Griechischer Schuldenschnitt könnte Deutsche 26 Milliarden kosten
Banken und Versicherungen verhandeln derzeit mit der griechischen Regierung über einen teilweisen Schuldenerlass. Der Schnitt für Athen würde nach Berechnungen von Wirtschaftsforschern die deutschen Steuerzahler massiv treffen – über die Staatsbeteiligungen an klammen Banken.
Focus Online, 08.02.12
Einbruch im Außenhandel:
Deutscher Außenwirtschaft droht Dämpfer
Mehr als 1000 Mrd. Euro haben die deutschen Exporteure 2011 umgesetzt. Doch die Rekordzahl täuscht. Die Schuldenkrise in Europa belastet die Hauptabnehmer deutscher Güter. Die Nachfrage aus China ist schon jetzt höher als die aus Italien.
ftd.de, 08.02.12
Showdown im Milliarden-Poker
Warum lassen wir die Griechen nicht einfach pleite gehen?
Heute muss sich Ministerpräsident Papademos mit seinen Koalitionspartnern einigen
bild.de, 08.02.12
Griechenland
Ringen um Sparpaket geht weiter
faz.net, 08.02.12
Mögliche Griechenland-Pleite
Brüderle: "Wir wären gewappnet"
faz.net, 08.02.12
Schuldenschnitt für Deutsche teuer
17 Milliarden Euro Abschreibungen belasten Steuerzahler
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.12
Koalition gegen neue Belastungen wegen Athen
Bundesbank: Griechischer Schuldenschnitt ist für keine deutsche Bank existenzgefährdend
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.02.12
Dämpfer für deutsches Exportwunder
Ausfuhren sinken im Dezember um 4,3 Prozent
Financial Times Deutschland, 09.02.12
Deutscher Außenwirtschaft droht ein Dämpfer
Deutschlands Ausfuhrwirtschaft droht wegen der Euro-Krise ein empfindlicher Dämpfer
reuters.com, 09.02.12
Euro-Rettung
Deutschland an der Schmerzgrenze
Angesichts der kräftigen Konjunktur hierzulande gilt Deutschland als Euro-Retter Nummer eins. Doch Vorsicht: Die Belastungen aus der Schuldenkrise sind bereits gewaltig und auch wirtschaftlich läuft längst nicht alles rund. Die Bundesrepublik ist an der Grenze des Tragbaren angekommen.
manager-magazin.de, 09.02.12
Mühsamer Hellas-Deal mit vielen Fragezeichen
dpa-Basisdienst, 09.02.12
Staatsbankrott
Was eine Griechen-Pleite jeden Bundesbürger kosten würde
Die Euro-Finanzminister sind mit dem Athener Sparplan nicht zufrieden, immer offener wird über einen Staatsbankrott debattiert. Wie viel würde eine Griechen-Pleite jeden einzelnen Deutschen kosten? Spiegel Online hat nachgerechnet.
Spiegel Online, 10.02.12
Euro-Krise
Portugal fürchtet Athener Verhältnisse
Noch ist nicht einmal Griechenland gerettet, da richten sich schon sorgenvolle Blicke nach Portugal. Das Land hat mit ähnlichen Problemen zu kämpfen wie die Regierung in Athen – ob es besser durch die Krise kommt, ist umstritten.
Spiegel Online, 10.02.12
Dennis Snower: "Ein Oligopol mit sehr hohen Preisen"
Dennis Snower, Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, ist ein scharfer Kritiker der etablierten Fachzeitschriften. Was falsch läuft, erklärte er Handelsblatt-Redakteur Olaf Storbeck.
Handelsblatt, 13.02.12
Im Mittelstand ist der Jugendwahn passé
Familienunternehmen wollen auf Erfahrung der Älteren nicht verzichten: 40 Prozent beschäftigen Rentner
Welt Online, 13.02.12
Neue Berechnungen
Krankenkassen machen Milliardenüberschüsse
Allein in diesem Jahr dürfte das Gesundheitssystem Überschüsse in Höhe von 5,7 Milliarden Euro erzielen. Die Rücklagen steigen kräftig.
handelsblatt.com, 14.02.12
Griechenland
Hohe Hürden für einen Marshallplan
In Griechenland setzt sich die Rezession fest, die Rufe nach einem Marshallplan werden lauter. Investitionen der EU in der angeschlagenen Wirtschaft machen tatsächlich Sinn, sagen Experten. Jedoch nur mit harter Kontrolle.
handelsblatt.com, 14.02.12
Luxus? Jeder Dritte lebt an der Armutsgrenze
Kieler Nachrichten, 15.02.12
Geldspeicher Krankenkasse
Nach exklusiven Berechnungen haben die gesetzlichen Kassen bald Reserven von 20 Milliarden Euro. Der Ruf nach Beitragssenkungen wird lauter.
Handelsblatt, 15.02.12
Claudia Buch – Politikberaterin mit ganz eigenen Ideen
dpa-Basisdienst, 15.02.12
Gesundheitspolitik
Krankenkassen – durchleuchtet und für zu reich befunden
Exklusive Berechnungen zeigen: Bald dürften die Krankenkassen Reserven von 20 Milliarden Euro horten. Schon werden Rufe nach Beitragssenkungen laut. Doch der neue Reichtum ist äußerst ungleich verteilt.
handelsblatt.com, 15.02.12
Gesundheit – Krankenkassen:
Krankenkassen machen weiter Milliarden-Überschüsse
süddeutsche.de, 15.02.12
Gesundheitssystem
Kassen können mit neuem Milliarden-Plus rechnen
Die früher mal klammen Krankenkassen horten inzwischen Geldreserven in Milliardenhöhe – in den kommenden Jahren dürften sie noch mehr Gewinne erzielen. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft erwartet 2013 weitere Überschüsse von 7,5 Milliarden Euro. Kommt auch eine Beitragssenkung?
Spiegel Online, 15.02.12
Gesundheit
Krankenkassen machen weiter Milliarden-Überschüsse
Focus Online, 15.02.12
Rücklagen der Versicherer steigen
Krankenkassen können mit weiteren Milliarden rechnen
Schon jetzt sitzen die Krankenkassen auf Rücklagen in Milliardenhöhe. Doch damit nicht genug: Ökonomen rechnen mit weiteren Überschüssen. Ob dies jedoch den Versicherten zugute kommt, ist fraglich.
Focus Online, 15.02.12
Sachverständigenrat:
Nachfolgerin für Weder di Mauro gefunden
Die fünf Wirtschaftsweisen sind wieder komplett. Claudia Buch wird in den Sachverständigenrat einziehen. Damit tritt sie als Nachfolgerin von Beatrice Weder di Mauro ins Rampenlicht – das sie eigentlich nicht mag.
ftd.de, 15.02.12
Experten erwarten weitere Milliardenüberschüsse
Krankenkassen könnten Beiträge senken
Auch in den kommenden Jahren werden die Krankenkassen nach Expertenberechnungen Milliardenüberschüsse erwirtschaften. Das sollte eine Beitragssenkung möglich machen.
stern.de, 15.02.12
21,3 Milliarden Rücklagen im Gesundheitssystem
stern.de, 15.02.12
Nachfolge von Weder di Mauro
Claudia Buch wird neue Wirtschaftsweise
Die Tübinger Professorin Claudia Buch wird neue Wirtschaftsweise. Ihr Ruf ist exzellent. Auch der Vorsitzende des Sachverständigenrats, Wolfgang Franz, reagierte erfreut auf den Beschluss des Wirtschaftsministeriums.
wiwo.de. 15.02.12
Krankenkassen
Die Flut hebt alle Schiffe
Viele Krankenkassen schwimmen 2012 und 2013 in Geld. Warum der Bundesgesundheitsminister, der eigentlich anderes wollte, so viel Überfluss zugelassen hat.
wiwo.de, 15.02.12
Gesundheitssystem
Tauziehen um die Krankenkassen-Milliarden
Bis 2013 könnten sich Reserven von 20 Milliarden Euro bei den Krankenkassen auftürmen. Der Streit zwischen Ministerien, Parteien und Verbänden um die Verwendung des Geldes ist im vollen Gange.
wiwo.de, 15.02.12
Ökonomin Claudia-Maria Buch wird neue "Wirtschaftsweise"
Die Tübinger Professorin wird eines der fünf Mitglieder des Sachverständigenrates, der unabhängig die Politik in Wirtschaftsfragen berät.
abendblatt.de, 15.02.12
Claudia Buch
Weise im Hintergrund
Die Wirtschaftswissenschaftlerin Claudia Buch aus Tübingen wird Mitglied im Sachverständigenrat. Der Bankenwelt steht sie kritisch gegenüber. Ihre Berufung kommt für das Gremium in einer schwierigen Phase.
faz.net, 15.02.12
Überschüsse
Krankenkassen steuern auf weiteres Milliardenplus zu
Die Rücklagen im Gesundheitssystem könnten über 20 Milliarden Euro steigen. Experten halten Beitragssenkungen ohne weiteres für möglich.
Welt Online, 15.02.12
Claudia Buch
Die Unbekannte
Die neue Wirtschaftsweise hat das Rampenlicht bisher gemieden. Die Zurückhaltung muss sie jetzt ablegen.
Handelsblatt, 16.02.12
Milliarden-Sparpaket
Luftbuchungen in Athen
Das griechische Sparpaket ist beschlossen, doch ein genauer Blick auf die Zahlen offenbart: Es besteht zu einem großen Teil aus Luftbuchungen und Hoffnungswerten. Eine reichlich wacklige Grundlage für die nächste Kapitalspritze von 130 Milliarden Euro.
Spiegel Online, 16.02.12
Stabil in die Krise
Große Wirtschaftskrisen galten als überwunden – vor der großen Wirtschaftskrise. Und heute?
Zeit Online, 16.02.12
Kassen-Milliarden
Ärzte fordern Ende der Praxisgebühr
tagesspiegel.de, 16.02.12
Neue Wirtschaftsweise Claudia Buch
Die Weisen halten die Quote
Die Nachfolgerin von Beatrice Weder di Mauro als Wirtschaftsweise wird die Tübinger Wirtschaftstheoretikerin Claudia Buch. Ihr Forschungsschwerpunkt sind die Finanzmärkte.
taz.de, 16.02.12
Ein Warnruf
Konjunkturgespräch
Hans-Werner Sinn verbreitet in der Industrie- und Handelskammer keinen Optimismus, sondern sieht mit der Griechenland-Krise das Vermögen der Deutschen schwinden
Augsburger Allgemeine, 17.02.12
Krankenkassen
Versicherten drohen neue Zusatzbeiträge
Die gesetzliche Krankenversicherung schwimmt im Geld, aber nicht mehr lange. Die Unternehmensberatung McKinsey hat berechnet: Spätestens 2014 drohen den Kassen wieder Milliardendefizite – und den Versicherten hohe Zusatzbeiträge.
Spiegel Online, 21.02.12
Krankenkassen
Zusatzbeitrag nicht vom Tisch
In der Krankenversicherung häufen sich Milliarden-Überschüsse. Doch eine Rückzahlung der Beiträge ist nicht in Sicht. Jetzt kommt sogar die Einführung des Zusatzbeitrages wieder auf den Tisch.
wiwo.de, 22.02.12
Banken
Commerzbank will zurück in die Zukunft
Nach dem abgehakten Stresstest und den schwachen Bilanzzahlen 2011 muss die Commerzbank wichtige Zukunftsfragen klären.
wiwo.de, 23.02.12
Hapag-Lloyd
Hamburg ist der falsche Aktionär
Die Hansestadt erhöht ihren Anteil am Großreeder. Das hilft aber weder ihr selbst noch dem Unternehmen.
Handelsblatt, 23.02.12
Netz-Ausbau ohne Bürger nicht zu bewältigen
Informationsveranstaltung im Rahmen der Klimakampagne der Nordelbischen Kirche.
shz.de, 24.02.12
Euro-Zone steht vor einer Rezession
EU-Kommission erwartet Rückgang der Wirtschaftskraft um 0,3 Prozent. Aber Deutschland bleibt auf leichtem Wachstumskurs. Ifo-Index steigt.
Hamburger Abendblatt, 24.02.12
Aufschwung lässt Staatsdefizit deutlich schmelzen
Reuters, 24.02.12
Halber Zyklus
Altersarmut kann es auch für Staaten geben. Die weltweiten Kapital- und Güterströme verändern sich, Gläubiger entwickeln sich zu Schuldnern – und nur wenige reife Volkswirtschaften werden künftig von ihren Kapitalanlagen im Ausland leben können.
Wirtschaftswoche, 27.02.12
Ökonom Snower: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wäre ein Irrweg
Der Ökonom Dennis Snower rät zu einem Verbleib Griechenlands im Euro-Raum. Alles andere würde die Problem nur vergrößern. Die Schuldenkrise wäre leicht entschärfbar, wenn endlich die richtigen Maßnahmen ergriffen würden.
dpa, 27.02.12
Abstimmung über Athen-Hilfen
Grüne sehen „Kanzlerinnendämmerung“
Der Bundestag hat dem zweiten Rettungspaket für Griechenland zugestimmt. Die Kanzlermehrheit wurde jedoch weit verfehlt. stern.de dokumentiert einen ereignisreichen Tag im Parlament.
stern.de, 27.02.12
EU-Finanzen: Ökonom Snower: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wäre ein Irrweg
Ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone wäre nach Ansicht des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Dennis Snower, ein Irrweg.
sueddeutsche.de, 27.02.12
Ökonom Snower
Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wäre ein Irrweg
welt online, 27.02.12
EU
Ökonom Snower: Ausstieg Griechenlands aus dem Euro wäre ein Irrweg
Ein Ausstieg Griechenlands aus der Eurozone wäre nach Ansicht des Präsidenten des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Dennis Snower, ein Irrweg
zeit.de, 27.02.12
Der Schattenrat
Financial Times Deutschland, 28.02.12
Friedrich rudert in der Ausstiegsfrage zurück
Snower: Abschied Athens vom Euro wäre Irrweg
Kieler Nachrichten, 28.02.12
Claudia Buch
Eine Datenjägerin für den Sachverständigenrat
Claudia Buch warnte früh vor dem blinden Glauben an effiziente Finanzmärkte. Im März zieht die Wirtschaftswissenschaftlerin in den Sachverständigenrat ein.
zeit.de, 28.02.12
Konsumklima
Deutsche Verbraucher in Kauflaune
Trotz Konjunkturflaute und hoher Benzinpreise sind die deutschen Verbraucher so gut gelaunt wie seit einem Jahr nicht mehr. Die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen bleibt auf hohem Niveau.
WirtschaftsWoche, 22.02.12
Zentralbankgeld
Wie der EZB-Tender funktioniert
Heute können sich Europas Banken erneut unbegrenzt günstiges Geld bei der Europäischen Zentralbank leihen – für eine Laufzeit von drei Jahren. Wieder Tender funktioniert und was er für geldpolitische Folgen hat.
handelsblatt.com, 29.02.12
F.A.Z.-Konjunkturbericht
Hoffnung auf Erholung
In Deutschland mehren sich die Anzeichen, dass die Wirtschaft nach dem schwachen Winterhalbjahr anzieht. Aber es gibt auch bremsende Faktoren. Der monatliche F.A.Z. Konjunkturbericht.
faz.net, 29.02.12
Zentralbankgeld
Wie die EZB die Finanzmärkte mit Geld flutet
Die Europäische Zentralbank versorgt Europas Banken erneut unbegrenzt mit günstigem Geld. So will sie die Krise bekämpfen. Doch die Geldschwemme ist nicht ohne Risiko.
zeit.de, 29.02.12