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Wie viel Staat nützt dem Bürger? – Veolia Summit zur Kieler Woche


ifw_logo_small.jpg Medieninformation vom 12. Juni 2012


Nach dem erfolgreichen Ressourcen-Gipfel auf der Kieler Woche 2011 veranstaltet Veolia Umweltservice gemeinsam mit dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel am 20. Juni 2012 den diesjährigen Veolia Summit, bei dem die Rolle des Staates als Wirtschaftsakteur im Mittelpunkt steht: „Partner, Wettbewerber oder Monopolist? Wie viel Staat nützt dem Bürger?“, so der Titel der Veranstaltung.

Die soziale Marktwirtschaft ist ein Erfolgsmodell, das gesamtgesellschaftlich hohe Wohlfahrtsgewinne ermöglicht hat. Das Grundprinzip ist ein funktionierendes Preissystem, das vor allem auf den Prinzipien Vertragsfreiheit, offene Märkte, Privateigentum und Haftung  basiert. Unter dem Leitbegriff „Daseinsvorsorge“ hat der Staat viele Aufgaben übernommen, die besser und effizienter privat organisiert werden könnten. „Inzwischen ist eine Art Beweislastumkehr entstanden, warum Aufgaben nicht öffentlich, sondern privat wahrgenommen werden sollen. Zu einer funktionierenden Daseinsvorsorge gehört der Wettbewerb um die beste Lösung. Privater Wettbewerb und ein starker Staat, der das Funktionieren des Wettbewerbs sichert, müssen Hand in Hand gehen. Die zentrale Frage ist: Wie viel Staat nützt dem Bürger?“ führt Dr. Thorsten Grenz, CEO von Veolia Umweltservice, dazu aus. „Aufgabe des Staates ist es, geeignete Rahmenbedingungen für einen funktionierenden Wettbewerb zwischen Unternehmen zu schaffen und Anreize für eine Teilhabe breiter Gesellschaftsgruppen am Wirtschaftsleben zu setzen“, betont IfW-Präsident Prof. Dennis Snower.

Der Veolia Summit findet am Mittwoch, dem 20. Juni von 14:00 bis 16:00 Uhr.
im Hörsaal im Erdgeschoss des Instituts für Weltwirtschaft (IfW),
Hindenburgufer 66, 24105 Kiel, statt.

Am Summit werden der ehemalige EU-Industriekommissar und Vizepräsident der EU-Kommission, Prof. Günter Verheugen, Prof. Dennis J. Snower, Ph.D., Präsident des Instituts für Weltwirtschaft, Staatssekretär a.D. Prof. Dr. Johann Eekhoff, Direktor des Instituts für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln, und Dr. Thorsten Grenz, CEO Veolia Umweltservice teilnehmen. Die Diskussion wird von TV-Moderatorin Claudia Kleinert geleitet.

Ansprechpartner: Dr. Willi M. Scholz