Weltwirtschaftlicher Preis 2011 für Jean-Claude Trichet, Daniel Kahneman, Larry Summers und Victor L.L. Chu
Gemeinsame Medieninformation vom 16. Mai 2011
Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
IHK Schleswig-Holstein
Landeshauptstadt Kiel
Der Präsident der Europäischen Zentralbank, Jean-Claude Trichet, Wirtschaftsnobelpreisträger Daniel Kahneman von der Princeton University, Lawrence Summers, Präsident Emeritus der Harvard University und Ex-Wirtschaftsberater von Präsident Obama, und Victor L.L. Chu, Chairman der First Eastern Investment Group in Hongkong, sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2011, der während der Kieler Woche (18. bis 26. Juni) verliehen wird. Mit dieser Auszeichnung würdigen das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW), die IHK Schleswig-Holstein und die Landeshauptstadt Kiel Politiker, Ökonomen und Unternehmer, die sich als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen Gesellschaft verdient gemacht haben. Der Preis soll einen Anstoß dazu geben, die großen weltwirtschaftlichen Herausforderungen im Dialog zwischen den verschiedenen Gruppen der Gesellschaft kreativ zu bewältigen.
Die Preisverleihung findet am Sonntag, 19. Juni, um 10 Uhr im Ratssaal des Kieler Rathauses statt. Der Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein Peter Harry Carstensen wird ein Grußwort sprechen. Dies teilten Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig, IHK-Schleswig-Holstein-Vizepräsident Klaus-Hinrich Vater und IfW-Präsident Prof. Dennis J. Snower am Montag, dem 16. Mai mit.
Mit dem Weltwirtschaftlichen Preis werden Persönlichkeiten geehrt, die sich im besonderen Maße durch ihr Vordenken und Vermitteln weltwirtschaftlicher Lösungsansätze, ihre Dialogfähigkeit und Dialogbereitschaft über ihre Fachgrenzen hinaus und ihr Eintreten für eine auf Eigenverantwortung basierende, sozial verantwortungsvolle Gesellschaft auszeichnen. Der Preis wird an einen hochrangigen Politiker, in diesem Jahr an zwei renommierte Wirtschaftswissenschaftler und einen herausragenden Unternehmer verliehen. Die Preisträger im vergangenen Jahr waren der Generaldirektor der World Trade Organization (WTO), Pascal Lamy, der Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Krugman und die Unternehmerin Liz Mohn.
Weitere Informationen zu den Preisträgern des Weltwirtschaftlichen Preises 2011:
Jean-Claude Trichet, geboren am 20. Dezember 1942 in Lyon (Frankreich), ist seit 2003 Präsident der Europäischen Zentralbank. Er gilt als engagierter Vorbereiter der europäischen Währungsunion und hatte dadurch prägenden Einfluss auf die heutige Gestalt der Wirtschafts- und Währungsunion.
Trichet ist in Paris zur Schule gegangen und schlug dann zunächst einen ganz anderen Weg ein. 1964 machte er seinen Abschluss als Bergbauingenieur in Nancy. Danach studierte er Politologie am Institut d'Études Politiques de Paris – besser bekannt als Sciences Po – und machte seinen Master in Volkswirtschaftslehre an der Université de Paris. Bevor er sich für eine weitere akademische Ausbildung entschied, sammelte Trichet zwei Jahre Berufserfahrung als Ingenieur. Anschließend absolvierte er von 1969 bis 1971 die Elitehochschule für französische Politiker und Wirtschaftsfunktionäre, die École Nationale d’Administration (ENA).
Im Anschluss wurde Trichet in der Finanzverwaltung als Inspektor tätig. Schon nach wenigen Jahren wurde er 1974 Referent in der Generalinspektion für Finanzen, um dann ein Jahr später in das Schatzamt des Finanzministeriums berufen zu werden. Ab 1976 war Trichet Generalsekretär des Interministeriellen Ausschusses für die Verbesserung der industriellen Strukturen (CIASI). Für kurze Zeit wurde er 1978 Berater des Wirtschafts- und Finanzministers, bevor Trichet noch im selben Jahr den Staatspräsidenten der Französischen Republik Valéry Giscard d’Estaing in der Industrie-, Energie- und Forschungspolitik beriet.
Nach der Präsidentschaftswahl 1981 kehrte Trichet ins Schatzamt zurück. Dort nahm er vielfältige Aufgaben wahr und befasste sich in leitenden Positionen mit internationalen Wirtschaftsbeziehungen und Entwicklungspolitik. Außerdem übernahm er den Vorsitz des „Clubs von Paris“, der sich mit der Umschuldung und dem Schuldenerlass von zahlungsunfähigen Staaten auseinandersetzt. Acht Jahre hatte Trichet diese Position inne und bekam für seine Bemühungen auch international viel Anerkennung. 1987 berief man ihn schließlich zum Leiter des Schatzamtes. Als strenger Währungspolitiker machte sich Trichet bei der Reform der französischen Zentralbank wie auch bei den Vorbereitungen für die Europäische Wirtschafts- und Währungsunion international einen Namen.
Im September 1993 wurde er an die Spitze der „Banque de France“ berufen. Er wurde Vorsitzender des Geldpolitischen Rats der Banque de France und fungierte ab 1995 auch als Vize-Gouverneur des Internationalen Währungsfonds. Ab 1999 begann seine zweite Amtszeit als Präsident der französischen Zentralbank. Er verteidigte gegen wechselnde Regierungen die Unabhängigkeit seiner Institution. Eine niedrige Inflationsrate und Privatisierungen waren charakteristische Merkmale seiner Politik. Da Trichet mit großem Engagement auch an den Vorbereitungen zur Realisierung der Währungsunion in Europa mitwirkte, schlug ihn sein Land im Herbst 1997 als Präsident der künftigen Europäischen Zentralbank vor. Zunächst setzte sich der Niederländer Wim Duisenberg für das Amt durch, es wurde allerdings schon zu diesem Zeitpunkt festgelegt, dass Trichet ihn vor Ende der achtjährigen Amtszeit ablösen sollte.
Trichet erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter „Policy Maker of the Year“ (1991) von der Zeitschrift The International Economy Magazine sowie „Person of the Year“ (Financial Times, 2007) und „Central Banker of the Year“ (The Banker, 2008). Er ist Kommandeur der französischen Ehrenlegion und Kommandeur der nationalen Verdienstorden mehrerer anderer Länder. 1999 erhielt er das Bundesverdienstkreuz. Trichet wurden zahlreiche Ehrendoktortitel verliehen.
Daniel Kahneman, geboren am 5. März 1934 in Tel Aviv (heutiges Israel), ist ein israelisch-amerikanischer Psychologe, der 2002 den Wirtschaftsnobelpreis für die von ihm und Amos Tversky entwickelte Prospect Theory erhalten hat. Offiziell wurde er „für das Einführen von Einsichten der psychologischen Forschung in die Wirtschaftswissenschaft, besonders bezüglich Beurteilungen und Entscheidungen bei Unsicherheit" geehrt. Kahneman ist Senior Scholar an der Woodrow Wilson School für öffentliche und internationale Angelegenheiten und ist dort auch emeritierter Professor der Psychologie und öffentliche Angelegenheiten. Außerdem ist er auch Eugene-Higgins-Professor Emeritus für Psychologie an der Princeton University.
Kahneman wuchs in Paris als Kind jüdischer Eltern auf, die aus Litauen nach Frankreich geflohen waren. In einer kurzen Autobiographie Kahnemans, die auf der offiziellen Webseite des Nobelpreises veröffentlicht ist, beschreibt er seine persönlichen Erfahrungen im von den Nationalsozialisten besetzten Paris. Vor allem das ambivalente Verhalten einzelner Soldaten ihm gegenüber, die ihn einerseits als Kind und andererseit als Juden sahen, empfand er als sehr prägend für seinen Wunsch, Psychologie zu studieren und damit mehr über die „unendlich komplizierten und interessanten Menschen“ zu erfahren.
Seine ersten akademischen Schritte machte Daniel Kahneman an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Dort schloss er 1954 sein Studium mit dem Hauptfach Psychologie und dem Nebenfach Mathematik ab. Anschließend trat er seinen zweijährigen Wehrdienst in der psychologischen Abteilung des israelischen Militärs an. Dort half er geeignete Kandidaten für die Offizierslaufbahn zu identifizieren. Mit den ersten Ergebnissen war er allerdings nicht zufrieden. So entwickelte er im Laufe seiner Militärzeit neue Methoden und Tests, um zu ermitteln, wer für welche Position beim Militär am besten geeignet ist. Sein Interview-System wurde viele Jahrzehnte nahezu unverändert verwendet. Nach dem Militärdienst konnte er dank eines Stipendiums seinen Ph.D. in Psychologie an der University of California, Berkeley, machen. Bevor er nach Princeton kam, forschte und lehrte Kahneman an der Hebräischen Universität Jerusalem, der University of British Columbia und an der University of California, Berkeley.
Viele seiner Arbeiten werden dem Gebiet der Behavioral Economics zugerechnet, die sich mit menschlichem Verhalten in wirtschaftlichen Situationen befasst. Das Menschenbild des Homo oeconomicus wird hinterfragt und alternative Sichtweisen, die näher am realen menschlichen Verhalten liegen, werden aufgezeigt. Kahnemans Arbeiten inspirierten eine neue Generation von Ökonomen, die Wirtschaftsakteure als atmende, fühlende und manchmal irrende Menschen betrachten. Von sich selbst behauptet Kahneman, nie einen Kurs in Wirtschaftswissenschaften besucht zu haben und sein ökonomisches Wissen im Wesentlichen seinen Kollegen Richard Thaler und Jack Knetsch zu verdanken. In den letzten Jahren hat sich sein Arbeitsschwerpunkt auf die Glücksforschung verlagert.
Daniel Kahneman ist Mitglied in zahlreichen Akademien und Gesellschaften und hat viele Auszeichnungen erhalten, darunter sind unter anderem der Grawemeyer Prize (2002), die Warren Medal of the Society of Experimental Pschologists (1995), der Hilgard Award for Career Contributions to General Pschology (1995) und der Lifetime Contribution Award of the American Psychological Association (2007). Er wurde bereits von 16 Universitäten mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet.
Lawrence Summers, geboren 1954 in New Haven, Connecticut (USA), ist Professor für Wirtschaftswissenschaften an der Harvard University. Bis vor kurzem war er einer der wichtigsten wirtschaftlichen Berater des amerikanischen Präsidenten und wirkte entscheidend mit bei der Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise.
Das ökonomische Talent wurde Summers schon in die Wiege gelegt. Nicht nur seine Eltern sind Ökonomen, sondern er hat sogar gleich zwei Onkel, die den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften erhalten haben (Paul Samuelson und Kenneth Arrow). Seine ersten akademischen Schritte machte der junge Summers am Massachusetts Institute of Technology (MIT); dort schloss er 1975 sein Volkswirtschaftsstudium ab. Anschließend zog es ihn erstmals nach Harvard, wo er 1982 seinen Ph.D. machte. Schon ein Jahr später wurde er einer der jüngsten Professoren in der Geschichte der prestigeträchtigen Universität. In seiner akademischen Laufbahn hat Summers wesentlich zur Forschung in der Makroökonomie, den öffentlichen Finanzen und der Arbeitsmarktökonomie beigetragen.
1991 verließ Summers Harvard, um bis 1993 Chefökonom der Weltbank zu werden. Anschließend übernahm er während der Clinton-Administration unterschiedliche Posten im amerikanischen Finanzministerium und wurde schließlich von 1999 bis 2001 selbst Finanzminister und damit ein wichtiger ökonomischer Berater des Präsidenten.
Nach dieser Zeit in der Politik kehrte er wieder nach Harvard zurück und wurde Präsident der Universität. Seine fünfjährige Amtszeit war nicht ganz unumstritten. Summers bezog gerne Stellung zu politischen Themen und eckte teilweise mit seinen Ansichten bei einigen Kollegen an. Während seiner Zeit als Präsident wurde Summers 2002 an die National Academy of Science berufen.
Nach seinem Rücktritt als Präsident und einem Sabbatjahr wurde Summers die Charles W. Eliot Professur angeboten, die er akzeptierte. Außerdem wurde er im Oktober 2006 nebenberuflich Geschäftsführer der D.E. Shaw Group. Im selben Jahr war Summers einer von fünf Co-Vorsitzenden des World Economic Forum in Davos.
Mit der Präsidentschaft Obamas kehrte Lawrence Summers 2009 in die Politik zurück und wurde Direktor des National Economic Council. In dieser Position war Summers einer der wichtigsten Entscheidungsträger für wirtschaftliche Fragen in der Obama-Administration und ein einflussreicher Berater des Präsidenten. Viele der Maßnahmen zur Bekämpfung der Finanzkrise, wie etwa das Konjunkturprogramm, die Arbeitsmarktpolitik und die Bemühungen um finanzielle Stabilität, gehen auf ihn zurück. Anfang 2011 ging er wieder nach Harvard.
Lawrence Summers war der erste Sozialwissenschaftler, der den Alan T. Waterman Award der National Science Foundation erhalten hat (1987). 1993 wurde er mit der John Bates Clark Medal der American Economic Association ausgezeichnet. Die Medaille gilt als eine der besonders renommierten Auszeichnungen in den Wirtschaftswissenschaften.
Summers ist Autor mehrerer Bücher, dazu gehören Understanding Unemployment (1990) und Reform in Eastern Europe (1991, Co-Autor). Außerdem hat er mehr als 100 Artikel in ökonomischen Fachzeitschriften veröffentlicht und war Herausgeber des Quarterly Journal of Economics.
Victor Lik Lap Chu ist 1957 in Kanton (China) geboren und seit 1988 Vorsitzender der First Eastern Investment Group, eine der führenden und auch eine der ersten Investmentgesellschaften in China. Sein Unternehmen hat sich auf Eigenkapital und Venture Capital und insbesondere auf die Finanzierung von Unternehmensexpansionen spezialisiert. Die First Eastern Investment Group investiert in die Fertigungs- und Bauindustrie, Finanz- und Immobilienwirtschaft, vor allem in China, Indonesien, Korea, Malaysia, den Philippinen, Singapur, Taiwan und Thailand. Sie hat ihren Hauptsitz in Hongkong und Niederlassungen in Shanghai, Peking, Dubai und London.
Victor Chu ist außerdem Präsident der FE Securities Limited, Präsident der First Eastern Investment Bank Ltd., der ersten chinesischen Bank, die vom Dubai International Financial Centre lizensiert wurde, und Gründer und Vorsitzender der CMEC GE Capital China Industrial Holdings Limited.
Chu, der die britische Staatsbürgerschaft hat, kam als Vierjähriger aus China nach Hongkong und hat dort und in England seine frühe Schulbildung erhalten. Am University College in London machte Chu 1979 seinen Bachelor in Rechtswissenschaften. Er darf in England und Hongkong als Anwalt praktizieren. Nach seinem Abschluss spezialisierte er sich auf Gesellschafts-, Handels- und Wertpapierrecht, wobei er immer einen besonderen Bezug zu China und den regionalen Anlage- und Investitionsabkommen hatte.
Seine eigene Anwaltskanzlei gründete Victor Chu 1985. Die Firma Victor Chu & Co, ist heute eine führende Anwaltskanzlei in Hongkong. Sie hat sieben Partner und über 90 Mitarbeiter. Büros der Firma, die sich auf Banken- und Finanzmarktrecht konzentriert, sind in Peking und Shanghai und die Kanzlei verfügt über ein weltweites Netzwerk kooperierender Kanzleien.
Victor Chu hatte seit 1988 ganz unterschiedliche Positionen inne und hat darüber die wirtschaftliche Entwicklung Hongkongs entscheidend mitgestaltet. Er war zu verschiedenen Zeitpunkten als Direktor und als Betriebsratmitglied an Hongkongs Börse tätig. Außerdem war Chu auch Mitglied im Hongkong Takeovers and Mergers Panel (1988–1998) sowie im Beirat der Hongkong Securities and Futures Commission (1992–1997). Darüber hinaus engagiert er sich außerdem bei der Polizei in Hongkong.
Auch international wirkt Chu an zahlreichen Stellen. Von 1995 bis 2000 war er stellvertretender Generalsekretär der internationalen Anwaltskammer. Bis heute ist er Mitglied des Stiftungsrates des Weltwirtschaftsforums in Genf und dort stellvertretender Vorsitzender des International Business Council. Bei der Internationalen Handelskammer ist Chu Vorsitzender der Kommission für Finanzdienstleistungen und Versicherungen. Außerdem ist er Vorstandsmitglied der Zurich Financial Service Group. Des Weiteren ist er Beauftragter der International Crisis Group, Brüssel, und Botschafter des World Wide Fund For Nature (WWF). Vom Weltwirtschaftsforum wurde er 1998 zum „Global Leader for Tomorrow“ gewählt.
Engagiert ist Victor Chu auch im Verwaltungsrat des University College London, im Fakultätsrat der Kennedy School in Harvard und im Vorstand für auswärtige Angelegenheiten an der University of China. Weiterhin unterstützt er als Berater das Asia House, die Asia Foundation, die Beijing Music Festival Foundation und das East Asia Institute of Cambridge University.
Vor der Preisverleihung am 19. Juni wird es um 9:45 Uhr im Veranstaltungsraum einen Fototermin mit den Preisträgern geben.
Link zur Homepage des Weltwirtschaftlichen Preises
Vorläufiges Programm
der Veranstaltung zur Verleihung des Weltwirtschaftlichen Preises
am 19. Juni 2011, um 10:00 Uhr im Kieler Rathaus
Musikalischer Auftakt
Eröffnungsansprache
Prof. Dennis J. Snower, Ph.D., Präsident des Instituts für Weltwirtschaft
Grußworte
Peter Harry Carstensen, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
Torsten Albig, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Kiel
Klaus-Hinrich Vater, Vizepräsident der IHK Schleswig-Holstein
Excellence Awards in Global Economic Affairs
Laudatio und Preisverleihung durch den Präsidenten des Instituts für Weltwirtschaft an die Preisträger:
Jean-Claude Trichet, Präsident der Europäischen Zentralbank
Prof. Daniel Kahneman, Ph.D., Nobelpreisträger, Princeton University
Prof. Lawrence H. Summers, Präsident, Harvard University (emeritiert)
Victor L.L. Chu, Vorstandsvorsitzender der First Eastern Investment Group
Schlusswort
Prof. Dennis J. Snower, Ph.D.
Musikalischer Ausklang
Ansprechpartner:
Dr. Jürgen Stehn
Leiter Public Relations Zentrum
Institut für Weltwirtschaft
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Imke Morgenroth
Landeshauptstadt Kiel
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