Sections
Personal tools
24.05.2013
 
 
Document Actions

Klimawandel trifft Entwicklungsländer besonders hart


ges_logo.jpg Medieninformation vom 8. September 2011

 

ifw_logo_mini.jpgInstitut für Weltwirtschaft
      an der Universität Kiel
        bertelsmann_logo.jpg 


           in Kooperation mit   zbw_logo_start.jpg

 

Armut verschärft die Folgen des Klimawandels – das zeigt aktuell die Hungerkatastrophe in Ostafrika: Die anhaltende Dürre hat die landwirtschaftliche Produktion praktisch zum Erliegen gebracht, zehntausende Menschen sind bereits verhungert, Millionen auf der Flucht. „Besonders in Entwicklungsländern sind daher Investitionen in eine bessere Infrastruktur dringend notwendig“, umschreibt IfW-Forscherin Linda Kleemann, eine der Organisatoren der Session Managing Adaptation to Climate Change in the Developing World auf dem Global Economic Symposium (GES) 2011 den Ausgangspunkt der Diskussion in diesem GES-Arbeitskreis. „Aber auch grundlegende Maßnahmen zur Armutsbekämpfung wie etwa Investitionen in Bildung und eine effektive Gesundheitsvorsorge können die betroffenen Gesellschaften bezüglich des Klimawandels anpassungsfähiger machen“, so Kleemann weiter.

Die negativen Effekte des Klimawandels treffen überproportional häufig Entwicklungs­länder, zeigen aktuelle Forschungsergebnisse. Entsprechend hoch sind die Kosten für diese Länder, sich entsprechend vorzubereiten. Zugleich sind in Entwicklungsländern die wenigsten Mittel für solche Maßnahmen vorhanden. Die Infrastruktur ist schlecht und beispielsweise Wasserspeicher in Form von Stauseen, die in Dürreperioden wertvolle Dienste leisten, oder wirksamer Schutz vor Überflutungen sind praktisch nicht vorhanden.

Welche Prioritäten sollte die internationale Gemeinschaft bei der Bekämpfung der Folgen des Klimawandels setzen? Wie können potenzielle Lösungen aussehen und welche Strategien gibt es? Welche Anreize und Unterstützungsmaßnahmen brauchen die entsprechenden Regierungen? Welche Kombination verschiedener Anpassungsstrategien ist sinnvoll, welche führt zu Konflikten? Diese und weitere Fragen werden Anfang Oktober auf dem Global Economic Symposium in Kiel diskutiert.

 

Vom 4. bis 6. Oktober verwandelt sich Kiel in eine Denkfabrik. Mehr als 400 hochrangige Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft treffen sich dann an der Förde zum vierten Global Economic Symposium (GES). Organisiert wird das Global Economic Symposium (GES) 2011 vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) und der Bertelsmann Stiftung, in Kooperation mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) – dem Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft. Als Teilnehmer werden unter anderem Hans-Paul Bürkner, Präsident und CEO, Boston Consulting Group, René Obermann, CEO, Deutsche Telekom, der belgische Ministerpräsident Yves Leterme sowie die Nobelpreisträger Erik Stark Maskin und Oliver E. Williamson erwartet.

Weitere Informationen zu den Sprechern und Themen des GES finden Sie auf der Homepage unter www.global-economic-symposium.org

Bitte melden Sie sich mit dem anhängenden Akkreditierungsbogen bis zum 19. September für das GES 2011 an. Eine spätere Akkreditierung kann aus Sicherheitsgründen nicht garantiert werden. Eine Akkreditierung an den Veranstaltungstagen ist leider nicht möglich! Gerne ist Ihnen unsere Medienagentur bei der Vermittlung Ihrer Interviewwünsche behilflich, die Sie bitte auf dem Akkreditierungsbogen vermerken.

Bitte beachten Sie, dass während der Konferenz Englisch gesprochen wird.

 

Für Fragen zur Akkreditierung und für Interviewwünsche wenden Sie sich bitte an die Medienagentur des IfW:

Mann beisst Hund –
Agentur für Kommunikation GmbH
Stresemannstraße 374 b
D-22761 Hamburg

E-Mail: ib@mann-beisst-hund.de
Tel.: +49 (0)40/890 696-25
Fax: +49 (0)40/890 696-20