GES: Türkischer Vize-Ministerpräsident plädiert für „Kamikaze-Politiker“
Medieninformation vom 5. Oktober 2011
| Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel | |
in Kooperation mit
„Wir brauchen mehr Kamikaze in der Politik. Wir brauchen Regierungen, die ihre politische Zukunft für die Zukunft ihres Landes opfern.“ Mit diesem dramatischen Appell wandte sich Ali Babacan, stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister der Türkei, auf dem Global Economic Symposium (GES) in Kiel am Mittwoch an das Plenum. Die Welt stehe vor massiven Problemen, deshalb müssten auch massive Schritte unternommen werden, um diese zu lösen.
„Man darf nicht mehr in Partei- oder Ländergrenzen denken“, so Babacan weiter. „Wir brauchen internationale Solidarität“. Politiker müssten ihre persönlichen Interessen aufgeben. „Es gibt keine einfachen Lösungen“, sagte der türkische Politiker.
Organisiert wird das Global Economic Symposium (GES) 2011 vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) und der Bertelsmann Stiftung, in Kooperation mit der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften (ZBW) – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage unter www.global-economic-symposium.org.