Pressemitteilung des IfW vom 16. Februar 2009
Vermögensungleichheit in Deutschland: Viel heiße Luft
In den Jahren von 2002 bis 2007 hat sich der Anteil des reichsten Zehntels der Bevölkerung am gesamten Nettovermögen in Deutschland von 57,9 Prozent auf 61,1 Prozent erhöht. Die Rufe nach korrigierenden staatlichen Eingriffen werden lauter. Die Vorschläge reichen dabei von der Verringerung der Freibeträge bei der Erbschaftssteuer über die Abschaffung der Abgeltungssteuer bis zur Reduzierung der Anrechnung eigenen Vermögens bei Hartz IV. In einem neuen Beitrag im IfW-Fokus beleuchtet Prof. Henning Klodt die Relevanz dieser Diskussion.
Fachlicher Ansprechpartner:
Prof. Dr. Henning Klodt
Tel. 0431-8814-250